Landau Was tun bei einer Demenzerkrankung?

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Für Landau und den Kreis Südliche Weinstraße gibt es einen neuen Demenzwegweiser. Er soll Angehörigen und Betroffenen aufzeigen, wo Sie Hilfe erhalten können.

Sozialdezernent Bürgermeister Thomas Hirsch (CDU) und Landrätin Theresia Riedmaier (SPD) stellten zusammen mit den Seniorenbeauftragten Ulrike Sprengling (Stadt) und Heike Neumann (Kreis) den neuen Wegweiser vor. „Die Broschüre, die vor drei Jahren erstmalig erschien, war schnell vergriffen, die Nachfrage war sehr groß“, sagte Hirsch, und Riedmaier ergänzte, „dass wir alle Felder der Beratung, der Alltagsgestaltung der Patienten, der Entlastung von Angehörigen, der Vorsorge und Betreuung sowie die Leistungen der Pflegeversicherung und der Krankenkassen und auch die Begleitung der Patienten in der letzten Lebensphase abdecken konnten.“ Die über 70-seitige Broschüre gibt auch Auskunft darüber, welche ersten Erkennungszeichen auf eine Demenz hinweisen können: das Vergessen von kurz zurückliegenden Ereignissen, Schwierigkeiten, sich in vertrauter Umgebung zurecht zu finden, Probleme bei der Ausführung gewohnter Tätigkeiten oder das nachlassende Interesse an Arbeit oder Hobbys. „Mit dem Wegweise möchten wir einen Überblick über vorhandene ambulante, teilstationäre und vollstationäre Angebote in unserer Region bieten“, so Hirsch. Die Angehörigen könnten sich damit zu Hause „über sämtliche Angebote für demenzerkrankte Menschen in Ruhe informieren“, sagte die Landrätin. Sieben Fachkräfte des Sozialdienstes am Klinikum Landau-SÜW/Bad Bergzabern, des Pflegestützpunktes Annweiler/Bad Bergzabern, der Pro Seniore Residenz Bad Bergzabern, des Pflegestützpunktes Landau und der Tagesstätte für Senioren am Pfalzklinikum haben Fachbeiträge zur Broschüre beigesteuert. Dank Zuschüssen unter anderem des Sozialministeriums und der Sparkasse Südliche Weinstraße kann der Wegweiser kostenlos zur Verfügung gestellt werden. Erhältlich ist er im Bürgerbüro der Stadt, bei der Kreisverwaltung Südliche Weinstraße sowie bei allen Pflegestützpunkten und Seniorenresidenzen. (ohu)

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