Landau „Was kann ich eigentlich?“

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Persönlichkeiten bilden – das hat sich die Paul-Gillet-Realschule plus in Edenkoben auf ihre Fahne geschrieben. Dazu gehören für Berufswahlkoordinator Gordon Herbert mehr als schulische Noten.

Als zentral sieht er dabei das Herausfinden und Fördern individueller Begabungen und Fähigkeiten an, die nicht nur mit unterrichtlichen Leistungen zu tun haben. So führt der vom rheinland-pfälzischen Bildungsministerium für das Profil-AC geschulte Lehrer gemeinsam mit den Klassenlehrern seit vergangenem Jahr eine Kompetenzanalyse in den Klassenstufen 7 und 8 durch. „Ziel ist das Feststellen von Stärken, nicht von Defiziten“, so der Pädagoge. Dabei steht AC für den englischen Begriff „Assessment Management“. Übersetzt kommt das dem Wort Eignungsdiagnostik am Nähesten. Diese Methode bietet das Christliche Jugenddorfwerk (CJD) Baden-Württemberg seit vergangenem Jahr auch an rheinland-pfälzischen Schulen an. Das Profil-AC testet mit Hilfe von computergestützten Aufgabenstellungen und Beobachtungen durch geschulte Lehrkräfte überfachliche Kompetenzen wie Kommunikationsfähigkeit, Zuverlässigkeit, Selbstständigkeit, Durchhaltevermögen, Problemlösefähigkeit oder auch Teamfähigkeit. Im Rückmeldegespräch geht es sowohl um individuelle Zuwendung als auch um Stärkenorientierung. „Nicht selten“, so Gordon Herbert, „erleben sowohl Lehrkräfte als auch die Kinder große Überraschungen. Ganz neue Perspektiven eröffnen sich“, um Kinder fördern zu können. Übrigens: „Edenkoben war eine der ersten rheinland-pfälzischen Schulen, die die Kompetenzanalyse durchgeführt hat“, so Schulleiterin Tatjana Kuhn. |rhp/rww

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