Edenkoben Verkehrsunfallstatistik Edenkoben: Alle sieben Stunden kracht es
Im vergangenen Jahr stieg die Zahl der Verkehrsunfälle im Zuständigkeitsbereich der Polizeiinspektion Edenkoben um 7,8 Prozent auf 1261. Das ist dem Polizeibericht zufolge deutlich mehr als 2023. Damals gab es 1170 Unfälle. Durchschnittlich krachte es alle sieben Stunden, wobei sich der Großteil der Unfälle (812) außerorts ereignete. Alle 57 Stunden wurde ein Unfallbeteiligter verletzt – insgesamt 198 Personen, darunter 26 schwer und 172 leicht. Tödliche Verletzungen gab es laut Statistik keine. Besorgniserregend ist den Beamten zufolge der Anstieg der Verkehrsunfallfluchten um 11,7 Prozent auf 276 Fälle. Das bedeutet, dass sich alle 32 Stunden ein Unfallverursacher aus dem Staub machte. In knapp 40 Prozent der Fälle konnte jedoch der Flüchtige ermittelt und ein Strafverfahren eingeleitet werden. Die Anzahl der Unfälle unter Alkohol- und Drogeneinfluss stieg ebenfalls. Dabei wurden unter Alkoholeinfluss drei Personen schwer und sieben leicht verletzt, unter Drogeneinfluss erlitt ein Unfallbeteiligter schwere Verletzungen. Besonders auffällig ist nach Aussage der Polizei auch der Anstieg von Verkehrsunfällen mit Kindern. Die Zahl verdoppelte sich von acht auf 16 Fälle, wobei 17 Kinder verletzt wurden, eines davon schwer. Die Unfälle mit jungen Fahrern (18 bis 25 Jahre) gingen leicht zurück: von 160 2023 auf 144 im vergangenen Jahr. Dennoch stieg die Zahl der verunglückten jungen Fahrer von 33 auf 40. Seniorenunfälle ab dem 65. Lebensjahr erreichten nach einem leichten Rückgang im Vorjahr mit 282 Fällen einen neuen Höchststand, so die Statistik. Dabei verunglückten 47 Seniorinnen und Senioren, vier davon schwer. Hauptursachen für die Unfälle waren der Polizei Edenkoben zufolge mangelhafter Sicherheitsabstand und nicht angepasste Geschwindigkeit.