Landau Universum wird zum multifunktionalen Veranstaltungsraum

Der Komplex besteht aus zwei Teilen: das denkmalgeschützte Gebaude zur Königstraße hin und das Kini mit drei Sälen im hinteren T
Der Komplex besteht aus zwei Teilen: das denkmalgeschützte Gebaude zur Königstraße hin und das Kini mit drei Sälen im hinteren Teil.

Harald Erny aus Landau und Christian Ruppel aus Worms wollen dem Universum in der Landauer Königstraße, Ecke Bachgasse, neues Leben einhauchen. Das Lichtspielhaus mit der bis vor Kurzem größten Leinwand in Rheinland-Pfalz wurde seit Juli 2022 nicht mehr genutzt. Erny und Ruppel planen ein multifunktionales Veranstaltungszentrum. Im großen Saal soll unter anderem das Varieté Palais der Ernys eine Heimat finden. Ein Programm-Kino soll eine Reminiszenz an die guten Kinozeiten sein. Weitere Veranstaltungsformen wie Dinner-Shows, Kleinkunst oder auch Tagungen seien denkbar. Nach den Plänen des Karlsruher Architekten Bastian Wieland ist auch eine Kita vorgesehen, außerdem Wohnungen über dem denkmalgeschützten Gebäude an der Königstraße. Dort sind das Restaurant „Ich bin so frey“ und ein Friseursalon untergebracht. Der Kaufvertrag mit dem Eigentümer Timo Gack aus Tübingen soll laut Erny in der kommenden Woche unterschrieben werden. Die Investitionskosten konnte er noch nicht beziffern. Oberbürgermeister Dominik Geißler, der die Sache eingefädelt hat, zeigte sich erleichtert. Ihm falle ein Stein vom Herzen, sagte er bei der Präsentation am Dienstag im Universum.

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