Landau Toben für die Gesundheit

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SpoSpiTo – „Sporteln, Spielen, Toben“ – heißt es jeden Mittwoch in der katholischen Kindertagesstätte Edenkoben – ein neues, ganzheitliches Bewegungsförderungsprogramm, das „Kinder in Bewegung bringt“. Das Erzieherteam um Leiterin Nicole Schubert und insbesondere auch die Mädchen und Jungen sind begeistert.

Das Programm, entwickelt von Thomas und Reinhard Gansert, steht für eine „ganzheitliche Bewegungsförderung für Kinder“. Durch vielfältige Bewegungserfahrungen sollen die Mädchen und Jungen in ihrer gesunden Entwicklung unterstützt werden. Seit Ende Januar gilt es in der Kindertagesstätte nun einmal die Woche, Koordinations- und Konzentrationsschwierigkeiten entgegenzuwirken und drohenden Haltungsschwächen, Übergewicht sowie Herz- und Kreislaufstörungen vorzubeugen. Auch die Kinder wissen schon, warum Bewegung so wichtig ist: um Muskeln aufzubauen, damit man Kraft hat, etwas zu tragen oder schnell zu rennen, und natürlich für die Gesundheit. Die Zwei- bis Sechsjährigen seien mit „Feuer und Flamme“ dabei, berichtet die Leiterin der Kindertagesstätte, Nicole Schubert. Etwa dann, wenn es darum geht, gemeinsam mit den Erzieherinnen herauszufinden, was mit einem Ball alles möglich ist. Dieser kann im Hockstand, auf dem Boden sitzend, in Rückenlage oder hinter dem Rücken geworfen und wieder aufgefangen werden. Ob Werfen, Fangen, Schießen, Rollen oder Balancieren von Bällen, Befühlen eines Igelballs – die Kinder freuen sich riesig, wenn „wieder die Stationen dran sind“. Daneben sorgen Massageeinheiten für Entspannung. Das Schöne sei, dass alle mitmachen, schwärmt Schubert. Die Kleineren schauen bei den Größeren, wie es funktioniert und versuchen sich in der Nachahmung. In drei Teams werden die Mädchen und Jungen motiviert, sich zu bewegen. Dabei könne man auch feststellen, welches Kind sich viel und welches sich weniger bewegt. Jede Erzieherin gestaltet ihre SpoSpiTo-Einheit individuell, die Kinder tragen mit ihren Ideen und Vorschlägen dazu bei: sich mit Reifen und Seilen bewegen, Turngeräte kennenlernen und auch alltägliche Gegenstände und Materialien erkunden, die man zum Turnen weniger nutzt. Gemeinsam mit den Kindern werden dann die Teilnehmer-Urkunden ausgefüllt, auf denen jede einzelne Station festgehalten wird. Bewegung sei sowieso ein wichtiger Bestandteil des Kita-Programms, ergänze die Wandertage und die „Ohne-Dach-und-Wände-Tage“. Die katholische Kita könne damit eine attraktive, vielseitige und abwechslungsreiche Bewegungserziehung bieten. Das zehnwöchige Projekt wird von den Erzieherinnen mit einfachen Hilfsmitteln und ohne großen Aufwand in kleinen und größeren Räumen wie auch im Freien gruppenübergreifend gestaltet. So können die Kinder Kontakt zu den Kindern anderer Gruppen aufnehmen. Dem Erzieherteam war es wichtig, die Kinder möglichst früh an ein „gesundes Bewegungsverhalten“ heranzuführen und für eine „spaßvolle Bewegungserziehung“ zu motivieren, nennt die Leiterin die Gründe für das Programm. Einen Wettbewerb gibt es dabei nicht. Jedes teilnehmende Kind sei nämlich ein Sieger – ein „Bewegungssieger“. Die Ehrung mit der Verleihung von Mitmachpreisen, Urkunden und Medaillen soll mit den Eltern Mitte April stattfinden. Im Netz www.spospito.de

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