Landau Studierendenwerk fordert Corona-Nachsorge-Paket

Die Uni in Landau.
Die Uni in Landau.

Das Studierendenwerk Vorderpfalz unterstützt die Forderung der vier sächsischen Studierendenwerke nach einem „Corona-Nachsorge-Paket“. Zum Glück scheine sich die Pandemie abzuschwächen, und es sehe auch so aus, als könnte im Wintersemester 2021/2022 wieder mehr Leben an den Unis herrschen, heißt es in einer Pressemitteilung.

Aber damit seien die Folgen der Pandemie für die Studierenden noch längst nicht ausgesessen. „Viele Studierende konnten wir finanziell mit der Überbrückungshilfe auffangen und ihre wirtschaftliche Existenz sichern. Dabei ist aber ein anderes Problem ganz in den Hintergrund getreten, nämlich, dass viele Studierende – besonders Erstsemester und Studierende aus dem Ausland – keine Chance hatten, sich in ihrem neuen Lebensabschnitt zu sozialisieren“, erklärt Manfred Kleinecke, Leiter der Abteilung Beratung. Daher sei für viele Studierende der Start ins neue Leben an der Hochschule mehr als holprig verlaufen.

An Grenzen gekommen

Das Studierendenwerk verzeichne deswegen eine Verdreifachung der Beratungsanfragen und schiebe eine große Bugwelle vor sich her, so Andreas Schülke, Geschäftsführer des Studierendenwerks. Die nur aus eigenen Mitteln und von den Semesterbeiträgen der Studierenden getragene Beratung des Studierendenwerks stoße personell und finanziell an ihre Grenzen. Die Studierendenwerke fordern daher von der Politik eine Stärkung der Beratung, damit es nicht zu Abbrüchen des Studiums kommt.

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