Landau Sieben Prinzessinnen auf einen Schlag

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Die Nacht von Freitag auf Samstag war kurz für vier Südpfälzerinnen, die in Neustadt für das Amt der Pfälzischen Weinkönigin angetreten waren und als Pfälzische Weinprinzessinnen heimkehrten (wir berichteten am Samstag und in der RHEINPFALZ am SONNTAG). Sie feierten zu Hause bis in die frühen Morgenstunden.

Zwar hatte sich Weinbaustudentin Inga Storck aus Einselthum im Zellertal die begehrte Krone geschnappt, das trübte die Feierlaune der vier Frauen jedoch nicht, wie sie der RHEINPFALZ am nächsten Tag beteuerten. Zusammen mit ihren Familien und Freunden, die bereits im Neustadter Saalbau für Stimmung gesorgt hatten, beendeten die neuen Pfälzischen Weinprinzessinnen den Krönungsabend jeweils mit einer Party.

"War ein tolles Jahr"

„Die Welt geht nicht unter. Auch als Prinzessin wird das ein tolles Jahr“, betont Katharina Diehl aus Hainfeld. Die 23-Jährige, die gerne einmal mit Herzogin Kate einen Weißburgunder trinken würde, feierte bis vier Uhr morgens zu Hause in der Vinothek. Den Abend könne sie nur schwer in Worte fassen. Es seien zu viele Eindrücke und Emotionen gewesen. Aber sie habe unglaublich viel Spaß gehabt. Dem stimmen auch die anderen Prinzessinnen zu. Sie alle loben das Abendprogramm sowie die gestellten Fragen und Aufgaben.

"Der Abend war perfekt"

Nina Oberhofer aus Edenkoben

, die mit Storck in die Stichwahl kam und von ihrem Fanclub mit Trillerpfeifen angefeuert worden war, schwärmt von der „top Stimmung“ hinter der Bühne. „Wir haben uns gegenseitig motiviert. Der Abend war perfekt. Inga gönne ich die Krone von Herzen.“ Oberhofer, die Bühnenpräsenz bewies und die Geschmacksnuancen vom trockenen Riesling beschrieb, erzählt außerdem von der Freundschaft, die zwischen den acht Kandidatinnen entstanden ist. „Ich freue mich schon sehr darauf, gemeinsam mit dem Team den Pfälzischen Wein repräsentieren zu dürfen“, sagt die 21-Jährige, die im Gespräch mit der RHEINPFALZ noch recht müde von der nächtlichen Sause wirkt.

"Morgens ins Bett gefallen"

Daniela Töpfer aus Annweiler

erzählt, dass sie beim Feiern nicht mehr auf die Uhr gesehen habe und irgendwann morgens ins Bett gefallen sei. „Am Abend auf der Bühne war ich relativ gelassen. Ich hatte ja nichts zu verlieren“, verrät die 26-Jährige außerdem. Bei der Veranstaltung hatte sie den einen oder anderen witzigen Satz auf Lager, mit dem sie beim Publikum punktete. Jetzt hofft sie, so viele Termine wie möglich wahrnehmen zu können und mit den anderen Prinzessinnen eine schöne Zeit zu haben.

"Weiter eine Krone auf dem Kopf"

Lilli Joachim aus Wollmesheim

, die scheidende Landauer Weinprinzessin, freut sich, dass sie auch weiterhin eine Krone auf dem Kopf tragen darf. Auch sie ist völlig zufrieden mit dem Ausgang der Wahl und jetzt erst einmal froh, dass alles vorbei ist. „Es war ein langer Tag. Das war mir im Vorfeld gar nicht bewusst“, gesteht die Wollmesheimerin. Um 5 Uhr morgens sei sie bereits aufgestanden, um sich für die Fachfragerunde am Vormittag fertig zu machen. Dazu gehörte — wie bei den anderen jungen Damen auch — ein Friseurtermin. Die Fragen der Jury empfand die selbstbewusste junge Frau als angenehm. „Das hat mir die Anspannung genommen“, sagt sie. Die Pause zwischen der Prüfung und der Wahlveranstaltung am Abend sei dann wie im Flug vergangenen. „Wir gingen zur Visagistin, zogen uns an, und dann gab es noch eine Generalprobe“, schildert Joachim den Ablauf. Bei der Probe übten die Hoheiten in spe mit Anastasia Kronauer, der ehemaligen Pfälzischen Weinkönigin, schon einmal das Aufsetzen der Krone.

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