Landau Schwertransport bringt Öltank für Wintershall nach Landau

Archivbild des Wintershall-Betriebsgeländes im Norden Landaus. Der neue Tank ersetzt zwei der vier Rundtanks.  Archivfoto: van
Archivbild des Wintershall-Betriebsgeländes im Norden Landaus. Der neue Tank ersetzt zwei der vier Rundtanks. Archivfoto: van

Die BASF-Tochter Wintershall bekommt am Donnerstag einen neuen Öltank für ihr Betriebsgelände in der Fichtestraße in Landau geliefert. Er fasst 300 Kubikmeter, ist 81 Tonnen schwer und wurde in der Nähe von Nürnberg gebaut. Der Behälter wird auf einem 65 Meter langen Tieflader nach Landau gebracht, im Horstring umgeladen und auf dem Werksgelände aufgestellt, teilte Pressesprecherin Sandra Arndt gestern mit. Der Transport sei einer der größten in Deutschland in diesem Jahr.
Wegen des Umladens wird der Horstring in Landau auf einem Teilstück nur einspurig zu befahren sein. Eine Ampel regelt den Verkehr. Die Arbeiten starten gegen 8.30 Uhr und sollen am Mittag beendet sein. Wintershall hatte nach einem Leck zwei von vier Großtanks abgerissen, um die 60 Jahre alten Behälter durch ein modulares System zu ersetzen. Der erste neue Tank wird nun aufgestellt. Wenn es zu weiteren Erdölbohrungen in Landau und Umgebung kommen sollte, sind weitere Tanks möglich. Nach Angaben Arndts laufen die Auswertungen der Vibrationsmessungen von Anfang 2017 noch, mit denen das Unternehmen neue Stellen für Ölbohrungen finden will. Wintershall hatte angekündigt, dass bis zu zehn neue Bohrungen angelegt werden könnten. Arndt sagte, die Ergebnisse seien sehr vielversprechend, aber noch sei unklar, ob, wann und wo gebohrt werde. Derzeit fördert das Unternehmen mit 65 Pferdekopfpumpen im Bereich Nußdorf, Walsheim, Knöringen, Dammheim und Landau aus 1200 bis 1800 Metern Tiefe rund 20.000 Tonnen Öl pro Jahr.




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