Landau SÜW: Zehn Soldaten helfen im Gesundheitsamt

Soldaten haben schon mehrfach im Kreis ausgeholfen, unter anderem auch im Testzentrum in Landau.
Soldaten haben schon mehrfach im Kreis ausgeholfen, unter anderem auch im Testzentrum in Landau.

Das Gesundheitsamt für Landau und den Kreis SÜW hat am Montag Unterstützung durch zehn Soldatinnen und Soldaten aus Zweibrücken bekommen, die bei der Kontaktnachverfolgung helfen sollen. Das hat Landrat Dietmar Seefeldt am Dienstag mitgeteilt. Das verschaffe dem Personal wieder etwas Luft. Er hoffe, dass es nach einer Einarbeitung der Bundeswehrangehörigen wieder möglich werde, die Kontaktnachverfolgung von positiv Getesteten wieder aufzunehmen und beispielsweise Quarantänen zu veranlassen. Er bittet die Bürger aber noch um etwas Geduld und Verständnis für die derzeitige, sehr angespannte Situation im Gesundheitsamt. Die Kontaktnachverfolgung sei ein Kraftakt. Weiterhin gilt: Wer positiv auf das Coronavirus getestet wurde, muss sich in Absonderung begeben und seine engen Kontaktpersonen unverzüglich selbst darüber informieren, damit diese sich ihrerseits absondern und sich testen lassen. Dies gilt auch ohne Aufforderung des Gesundheitsamts. Der Landkreis Südliche Weinstraße hatte, als die Fallzahlen wieder deutlich angestiegen sind, einen neuerlichen Hilfeleistungsantrag bei der Bundeswehr gestellt. Das Militär soll zunächst bis 11. Dezember im Gesundheitsamt aushelfen.

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