Knöringen Regionalbahn muss wegen Passant bremsen

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Die Bundespolizei in Kaiserslautern nimmt einen aktuellen Fall zum Anlass, Fußgänger vor dem Überqueren von Bahngleisen zu warnen. Im vorliegenden Fall wurde die Bundespolizei am Donnerstagmorgen von der Deutschen Bahn informiert. Danach hatte ein 42-Jähriger am Bahnübergang in Knöringen-Essingen die Gleise überquert, obwohl die Schranken geschlossen waren. Der Triebfahrzeugführer der Regionalbahn, der den Mann bemerkte, gab einen Signalton ab und leitete eine Schnellbremsung ein. Der Mann konnte den Bahnübergang rechtzeitig verlassen. Es gab keine Verletzten, aber der Triebfahrzeugführer erlitt einen Schock und konnte die Fahrt nicht fortsetzen.

Aufgrund dieses Vorfalls fiel ein Zug komplett aus, und drei weitere Züge hatten zusammen eine Verspätung von 173 Minuten. Gegen den 42-Jährigen wird nun wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr ermittelt.

Die Bundespolizei warnt eindringlich vor den Gefahren des unbefugten Betretens von Gleisanlagen. Gleise sollten nur auf den ausgewiesenen Wegen und unter Beachtung der Bahnübergangsregelungen überquert werden, da Züge einen langen Bremsweg haben und nicht ausweichen können, heißt es in der Mitteilung.

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