Landau „Musik ist größer als alle Weisheit und Philosophie“
Von der Musikalischen Früherziehung hin zu breitgefächerten Instrumental-Darbietungen – am Freitag zeigten junge und erfahrene Schüler des Musikpädagogischen Instituts Stefan Hundemer in einem Konzert in der Aula des Gymnasiums Edenkoben ihr Können.
„Musik ist größer als alle Weisheit und Philosophie“, zitierte Stefan Hundemer, Inhaber des gleichnamigen Musikpädagogischen Instituts und der staatlich anerkannten Musikschule mit Sitz in Maikammer, Ludwig von Beethoven. Die Begeisterung für die Musik und die Freude am Spielen verschiedenster Instrumente zeigte sich bei den jungen Akteuren im Konzert deutlich. Zwar etwas aufgeregt, aber stolz, auch schon auftreten zu dürfen, eröffneten Sarah Spieß, Julius Sättele, Franziska Wilhelm und Katharina Rothermel mit dem Volkslied „Fröhlich segeln wir“ von der Musikalischen Früherziehung die gut einstündige Veranstaltung. Zum Ende der zweijährigen Musikalischen Früherziehung glänzten Samuel Rudolph, Jannis Weinsdörfer, Emilia Kuppetz und Emil Laqué, alle mit den Kinderflöten, mit Beethovens „Ode an die Freude“. Rhythmisch ging’s weiter mit „Cha-Cha-Cha“ (Oxana Krut) und dem „Dino-Beat“ (Hans-Günter Heumann), am Klavier dargeboten von Johannes Öchsner, der von seiner Mutter Martina Öchsner begleitet wurde. Selbstbewusst zeigten sich Friederike Olschewski und Anna Pauly (an der Gitarre begleitet von Stefan Hundemer), die sich mit ihren Blockflöten im Mittelgang zwischen den Besuchern aufstellten und das „Eskimolied“ sangen und spielten. Das Querflöten-Duo Sophia Vogt und Hanna Hermes begeisterte das Publikum mit „Air“ von Jacques Hottetere. Gut aufeinander eingestimmt zeigten sich Franziska Roos und Anselm Treher beim vierhändig gespielten „New York bei Nacht“ von Uli Molsen. Den warmen Klang der Klarinetten, gepaart mit viel Spielfreude, durften die Zuhörer beim „Spiegelkanon“ von Wolfgang Amadeus Mozart mit Hennig Hermes und Stefan Hundemer erleben. Mit dem anspruchsvollen ersten. Satz Allegro moderato aus Concertino op. 96 von Leo Portnoff verzauberte Elisabeth Wilhelm an der Violine, begleitet von Klavierlehrerin Angela Helbrecht, das andächtig lauschende Publikum. Gefühlvoll präsentierte Leonie Leven am Klavier „When the love falls“ von Yiruma, gefolgt von Paul Laqué mit dem „Holiday Rag“ von Manfred Schmitz. Einen weiteren musikalischen Leckerbissen servierte gefühlvoll Johanna Gierens (Violine) mit einem Medley aus „Phantom der Oper“ von Andrew Lloyd Webber, am Klavier begleitet von Angela Helbrecht. Als Querflöten-Nonett überzeugten Jana Oberhofer, Franziska Roos, Christina Treher, Madeleine Haber, Ann Davina Janz, Malte Dumont, Lara Taglieber, Paula Zawadzki gemeinsam mit Stefan Hundemer mit dem schwungvollen „Charleston“ von Thomas Hamon und „Nola“ von Felix Arndt, am Klavier begleitet von Waldemar Laubscher: eine sehr schöne Gemeinschaftsleistung. Ein Streichquartett, das souverän und engagiert „Canon“ von Johann Pachelbel mit drei Geigen und einem Cello darbot, bildeten Anna Wingerter, Hannah Weber, Elisa Schönhöfer und Johanna Gierens. Beschwingt und groovig-mitreißend wurde vom Saxophon-Quartett aus Azuma Satter, Anselm Treher, Madeleine Haber und Stefan Hundemer (Klavier: Waldemar Laubscher) das Ende des Konzerts eingeleitet. Spielfreude und Können paarten sich bei der Darbietung von Azuma Satter und Anselm Treher (Saxophone), die mit ihrem Vortrag das bunte und abwechslungsreiche Programm beschlossen. Alle Vorstellungen zeigten das hohe Niveau der Ausbildung und begeisterten das Publikum. Am Musikpädagogischen Institut bilden derzeit elf Lehrkräfte circa 450 Schüler aus. Als verantwortliche Lehrer beim Konzert fungierten neben Leiter Stefan Hundemer auch Jutta Becher (Früherziehung), Angela Helbracht (Klavier und Keyboard), Waldemar Laubscher (Klavier und Gitarre) sowie Margarethe Hoffer (Blockflöte, Violine und Klavier). (dnb)