Landau Mit Liebe zum Risiko

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Kinderreporter Ralib-Victor Alyase (13) war am Montag im Zirkus „Belly Wien“ unterwegs, der derzeit in Germersheim gastiert. Die Trapezkünstlerin und Sängerin Nadja Scholl hat ihm erklärt, warum Clown ein schwieriger Beruf ist.

Als erstes fragte ich Frau Scholl, wie man Artist werden könne und warum sie diesen Beruf gewählt habe. Sie antwortete, dass es verschiedene Wege gäbe. Da sie die fünfte Generation ist, die im Zirkus lebt, lernte sie die Übungen, die aus Ballet, Salsa, anderen Tanzarten und Tricks bestehen, von einem anderen Artisten und fing schon mit fünf an zu üben. Sei übte täglich drei Stunden. Doch man kann auch in eine Zirkusschule gehen. Um diesen Beruf ausüben zu können, braucht man die Liebe zum Risiko. Ich bat sie ihren Beruf mit fünf Wörtern zu beschreiben. Darauf antwortete Frau Scholl, ihr Beruf sei herausfordernd, sie liebt ihn, er mache glücklich, zufrieden und gesund beziehungsweise fit. Frau Scholl sagte mir, dass ihr am meisten Spaß macht, wenn die Show zu Ende ist und alle Menschen klatschen und die Kinder lachen, weil sie dann weiß, dass sich das harte Training gelohnt hat. Ich wollte wissen, in welchen berühmten Städten in Europa sie schon gewesen wäre. Sie antwortete, dass sie schon in fast allen Hauptstädten in Europa gewesen wäre zum Beispiel Rom, Amsterdam, Warschau und Rotterdam. Doch in Deutschland sei dass beste Publikum, was nicht nur sie sagt, sondern auch viele andere Zirkusse. Auch das Wohnwagenleben findet sie super. Sie sagte mir, dass sie kein richtiges Training mehr brauche, da sie ja ausgebildet sei. Frau Scholl hält sich durch Joggen und Fitnessübungen fit. Zum Schluss sagte sie mir noch, dass der Zirkus 30 Transporter hat, sechs bis acht Campingwagen, dass ihr Zelt ein Viermaster sei, einen Durchmesser von 32 Meter und eine Höhe von 13 Metern hat, dass der Zirkus aus 26 Personen bestehe, wovon drei Clowns sind, zehn Artisten und kein Zauberer. Außerdem erklärte mir Frau Scholl, dass sie jede Woche die Stadt wechseln würden und dass der Beruf des Clowns der schwierigste Beruf sei, da es viel schwerer sei, jemanden zum Lachen zu bringen, als zum Klatschen. Info Der Zirkus „Belly Wien“ gastiert bis Sonntag, 9. April, auf dem Messplatz in Germersheim. Die Premierenvorstellung ist am morgigen Donnerstag, um 19 Uhr. Info zu weiteren Vorstellungen im Internet: www.bellywien.de .

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