Landau Lokführer rettet ausgebüxten Hund
Motzi hat mit seinem Abenteuer am Montag für einige Aufregung gesorgt: Motzi ist ein neunjähriger Malteser, also ein Hund, und er war aus dem Tierheim Maria Höffner in Landau ausgebüxt und an der Bahnstrecke nach Neustadt unterwegs. Glücklicherweise ist er einem Bahnmitarbeiter aufgefallen, einem Triebwagenführer, wie die Pressestelle der Bundespolizei auf Nachfrage mitteilt. Ob der Mann für Motzi seinen Zug gestoppt hat (was sicher sehr ungewöhnlich wäre), oder ob er ihn an einem Haltepunkt entdeckt hat, war leider nicht zu klären. Jedenfalls hat der Mann gegen 14 Uhr den unterkühlten und an der Pfote verletzten Hund aus dem Gleisbereich gerettet, in seine Obhut genommen und kurz darauf einer Streife der Bundespolizei am Haltepunkt Knöringen-Essingen übergeben. Die Polizisten haben nach Rücksprache mit dem Tierheim in Landau festgestellt, dass Motzi dort ausgerissen war. Der sichtlich erschöpfte Hund wurde umgehend zurückgebracht und den Mitarbeitenden des Tierheims übergeben. „Motzi kann von Glück reden, dass nichts Schlimmeres passiert ist“, so die Bundespolizei. Zu Einschränkungen im Zugverkehr kam es nicht.