Landau Leerstand: Stadt prüft rechtliche Mittel
Der Landauer Stadtrat hat die Stadtverwaltung beauftragt, eine Übersicht über Leerstände, zweckentfremdeten Wohnraum und brachliegende Flächen zu erarbeiten. Das hat der Rat mit großer Mehrheit verabschiedet. Dazu soll die Verwaltung prüfen, welche Schritte unternommen werden könnten, um Leerstand und Zweckentfremdung rechtlich entgegenzuwirken. Hintergrund des Antrags von Grünen, CDU und FDP ist die angespannte Lage auf dem Wohnungsmarkt in der Stadt.
Die Grünen hätten mit dem Leerstandsmelder die Debatte um eine Wohnraumschutzsatzung in Landau eröffnet, der Auftrag an die Verwaltung sei nun der nächste Schritt, um mehr Wohnraum auf den Markt zu bringen, sagte Co-Fraktionsvorsitzende Lea Saßnowski. Es gehe nicht darum, Menschen, die für eine gewisse Zeit abwesend sind, oder diejenigen, die aus finanziellen Gründen nicht in der Lage sind, Wohnraum zu sanieren, zu bestrafen, versicherte Co-Fraktionsvorsitzender Andreas Hülsenbeck (CDU). „Der normale Bürger soll nicht getroffen werden.“