Landau Landau: Ostbahnstraße ist dicht
Straße, Bürgersteige und Parkplätze zwischen Weißquartierstraße und Ostringcenter in Landau werden neu angelegt. Zunächst wird die Baustelle im ersten Abschnitt zwischen Post und Sparkasse angepackt.
Die Südpfälzer werden die Straße nicht wiedererkennen, wenn erst einmal alles fertig ist. Die Umgestaltung der Ostbahnstraße verläuft in mehreren Abschnitten. Der letzte Akt soll der Abriss des Pavillons am Ostringcenter sein. Bürgermeister Maximilian Ingenthron ist hoffnungsvoll, „dass dies dereinst gelingen wird“. Dann möchten die Planer der Straßenbauabteilung die Straße über den Rosenplatz (am jetzigen Pavillon) an den Boulevard Richtung Hauptbahnhof anschließen und für den Gegenverkehr auch wieder öffnen. Allerdings müssen in diesem Fall die sieben Parkplätze vor dem Quartier Chopin weichen. Das ist der Plan.
Bauarbeiten beginnen zwischen Reduit- und Weißquartierstraße
Realität sind seit gestern erst einmal Bauarbeiten zwischen dem Buchladen Trotzkopf und dem ehemaligen Gefängnis (Reduit-/Weißquartierstraße). Oberbürgermeister Thomas Hirsch verkündete beim offiziellen ersten Spatenstich um die Mittagszeit: „Die Kampfmittelsondierung hat keine unliebsamen Überraschungen ergeben.“ Die Straße wird passend zur Badstraße – und zum Boulevard Ostbahnstraße – mit gelbem Granit auf Betonplatten nicht nur neu belegt, sondern auch neu geführt. Der Fahrweg verläuft künftig parallel zu den Gebäuden, erläutert Ralf Bernhard vom städtischen Bauamt. Wer aus der Fußgängerzone bei Brillen Bäumel über den Zebrastreifen kommt, betritt bequem den breiten Bürgersteig vor der Sparkasse. Dort werden acht Parkplätze angelegt, schräg zur Straße. Dazu kommt ein Behindertenparkplatz. Gegenüber vor der Post können künftig acht Autos längs zur Straße stehen. Gegen die ursprüngliche Planung der Stadt, die aktuell 24 Stellflächen beizubehalten und sie senkrecht anzuordnen, hatte die Polizei Einspruch erhoben. Das erhöhe die Unfallgefahr. Deshalb wurde umgeplant.
Nächste Baustelle zwischen Post und Sparkasse
Ab kommenden Freitag ist die Reduitstraße wieder befahrbar, der Platz zwischen Post und Sparkasse wird bis Februar/März Baustelle bleiben. Danach wandert sie für vier Monate in den zweiten Abschnitt. Dort werden bereits im Winter vier Platanen gefällt, nur der Baum am Haupteingang zum Quartier Chopin bleibt stehen. Die Stadt möchte 14 neue Bäume pflanzen. Die neue Ostbahnstraße hat ihren Ursprung im 2005 vom Land geförderten Ideenwettbewerb. „Damals wurde eine nachhaltige Entwicklung losgetreten“, sagte Hirsch.