Landau Landau: Geflüchtete Jugendliche nicht krimineller

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In Deutschland ist eine Debatte um den Umgang mit unbegleiteten Flüchtlingen entfacht, die angeben, noch minderjährig zu sein. Auslöser war der tödliche Messerangriff eines nach eigener Aussage 15 Jahre alten Afghanen auf die gleichaltrige Mia in Kandel in der vergangenen Woche. Wie sieht die Situation in Landau aus?

In der Stadt Landau leben derzeit 30 unbegleitete minderjährige Flüchtlinge, teilt die Stadtverwaltung auf Anfrage der RHEINPFALZ mit. Die größte Gruppe kommt aus Syrien, danach folgen Jugendliche aus Afghanistan, Eritrea, Somalia, Kongo, Sierra Leone, Togo, Irak und Gambia. Genaue Zahlen über die Personen aus den jeweiligen Herkunftsländern will die Stadtverwaltung aus Gründen der möglichen Identifizierung nicht nennen, heißt es im Rathaus. 23 junge Menschen seien in Einrichtungen der Jugendhilfe untergebracht, davon 22 in der Stadt Landau. Einer wohne in einer Jugendhilfeeinrichtung außerhalb der Stadt, sechs lebten bei Familienangehörigen, ein jugendlicher Flüchtling habe eine Wohnung in Landau. Gab es bisher Schwierigkeiten mit diesen Personen – etwa mit dem Gesetz? „Es gab bisher keine außergewöhnlichen Probleme. Die auftretenden Probleme entsprechen denen der vergleichbaren Altersgruppe von anderen Jugendlichen und jungen Menschen in Landau“, teilt die Verwaltung mit.

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