Landau Landau: Bürger setzen im Ostpark eigene Akzente
Trotz des launigen Wetters am Samstag lockte die Präsentation der Pläne zur Neugestaltung des Landauer Ostparks einige Interessenten an den Schwanenweiher. Deren Mitarbeit war gefragt.
Am Tag der Städtebauförderung sammelten das Planungsbüro Bauchplan aus München und die Stadt Landau im Ostpark Gedanken und Vorschläge zur Neugestaltung des Parks. Die Teilnehmer konnten an einem Modell Teile der Anlage mit farbingen Holzstäbchen markieren. Die verschiedenen Farben standen für die Emotionen, die Personen mit den jeweiligen Orten verbinden, zum Beispiel Entspannung, Unwohlsein, Sehnsucht. Ebenso möglich war es, auf einer Karte des Parks mit Post-Tips Wünsche zu platzieren. „Durch Neugestaltung möchte ich die Angst im Ostpark verlieren!“, hieß es beispielsweise. Bei einem Spaziergang mit den Planern durch den Park konnten die Bürger Stellen mit goldenen Schleifen markieren, die sie mit besonderen Erinnerungen verbinden.
Bürgermeister Maximilian Ingenthron bezeichnete das Projekt als Lückenschluss im Stadtbild. Kein anderer Stadtteil sei in den letzten Jahren so konsequent erneuert worden wie der Bereich um die Ostbahnstraße. Da sei es nur sinnig, dass nun endlich der Ostpark an der Reihe sei. Die Stadt investiert in die Neugestaltung 2,4 Millionen Euro. Geplant ist, den Schwanenweiher zu verengen und zu vertiefen. Die Arbeiten sollen im nächsten Jahr beginnen und ein Jahr später abgeschlossen werden.