Landau kurz notiert: Streit im Bauausschuss über Brücke bei Queichheim

Die Wirtschaftswegebrücke bei Queichheim, die in Verlängerung der Kraftgasse über die L 509 ins Gewerbegebiet am neuen Messegelände führt, müsste eigentlich längst mit einer Schranke gesperrt sein und dürfte nur von landwirtschaftlichem Verkehr befahren werden. Darauf haben Michael Scheid (SPD) und Udo Lichtenthäler im Bauausschuss hingewiesen. „Das war Beschlusslage“, bekräftigte Lichtenthäler. Wie berichtet (Ausgabe vom 24. Januar), klagen Queichheimer über starken Autoverkehr über die Brücke. Zugleich prüft die Stadt jedoch, ob die Brücke künftig für den allgemeinen Verkehr freigegeben werden sollte, wenn das neue Baugebiet Südlich Breiter Weg mit seinen 100 Wohneinheiten erschlossen wird. Das sei ein Vorschlag des Ortsbeirats gewesen, sagte Ralf Bernhard, Leiter der Abteilung Mobilität der Stadtverwaltung. „Da wissen Sie mehr als ich“, widersprach Scheid, der Ortsbeiratsmitglied ist. Wenn auch noch das Baugebiet östlich der Kraftgasse mit seinen 48 Wohneinheiten komme, sei mit noch mehr verkehr zu rechnen. Derzeit will die Stadt an der Verkehrsführung nichts ändern, um nicht noch mehr Schleichverkehr in den Bereich Kraftgasse zu ziehen, sagte Bernhard. Uni-Beschäftigte und Mitarbeiter des Studierendenwerks Vorderpfalz sind von der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi für Montag zu einem Warnstreik aufgerufen. Darauf hat Verdi-Vertrauensmann Dominik Schäfer gestern hingewiesen. Hintergrund sind die laufenden Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst der Länder, die am Montag in Berlin begonnen haben und bei denen die Gewerkschaft sechs Prozent, mindestens aber 200 Euro, mehr Lohn fordert. Für Auszubildende soll es monatlich 100 Euro mehr Ausbildungsvergütung und eine Übernahmegarantie geben. Nach Schäfers Angaben treffen sich die Teilnehmer am Warnstreik von 7.30 Uhr bis 8.30 Uhr auf der Geschwister-Scholl-Treppe zum Campus. Am Dienstag gab es eine ähnliche Veranstaltung an der TU Kaiserslautern. Schäfer gibt die Anzahl der Uni-Beschäftigten, die von den Tarifverhandlungen betroffen sind, mit rund 600 allein am Standort Landau an.