Landau Kurz notiert: Schwertransport bringt Öltank nach Landau

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Die BASF-Tochter Wintershall bekommt morgen, Donnerstag, einen neuen Öltank für ihr Betriebsgelände in der Fichtestraße in Landau geliefert. Er fasst 300 Kubikmeter, ist 81 Tonnen schwer und wurde in der Nähe von Nürnberg gebaut. Der Behälter wird am Morgen auf einem 65 Meter langen Tieflader nach Landau gebracht, im Horstring umgeladen und auf dem Werksgelände aufgestellt, teilte Pressesprecherin Sandra Arndt gestern mit. Der Transport sei einer der größten in Deutschland in diesem Jahr. Wegen des Umladens wird der Horstring auf einem Teilstück im Norden zeitweise nur einspurig zu befahren sein. Eine Ampel regelt den Verkehr. Die Arbeiten starten gegen 8.30 Uhr und sollen am Mittag beendet sein. Wie berichtet (Ausgabe vom 14. Dezember 2017), hatte Wintershall nach einem Leck zwei von vier Großtanks abgerissen, um die 60 Jahre alten Behälter durch ein modulares System zu ersetzen. Der erste neue Tank wird nun aufgestellt. Wenn es zu weiteren Erdölbohrungen in Landau und Umgebung kommen sollte, sind weitere Tanks möglich. Nach Angaben Arndts laufen die Auswertungen der Vibrationsmessungen von Anfang 2017 noch, mit denen das Unternehmen neue Stellen für solche Bohrungen finden will. Wintershall hatte angekündigt, dass bis zu zehn neue Bohrungen angelegt werden könnten. Arndt sagte gestern, die Ergebnisse seien sehr vielversprechend, aber noch sei unklar, ob, wann und wo gebohrt werde. Derzeit fördert das Unternehmen mit 65 Pferdekopfpumpen im Bereich Nußdorf, Walsheim, Knöringen, Dammheim und Landau aus 1200 bis 1800 Metern Tiefe rund 20.000 Tonnen Öl pro Jahr. Mit einem Improvisationstheater und einem Empfang im Gloria Kulturpalast feiert die Landauer Aids-Hilfe am morgigen Donnerstag ihre Gründung vor 30 Jahren. Das der Beratungsstelle angegliederte betreute Wohnen kümmert sich seit 25 Jahren mit viel Erfolg um HIV- und Aids-Erkrankte und drogenabhängige Menschen, heißt es in einer Pressemitteilung. Nicht zu vergessen der Förderverein der Aids-Hilfe, der die Arbeit der Aids-Hilfe seit 20 Jahren unterstützt. In Zusammenarbeit mit dem AStA der Uni Landau präsentiert die Aids-Hilfe um 20 Uhr die Impro-Theatergruppe „Wer, wenn nicht 4“. Einlass ist ab 19.30 Uhr. Da das Publikum beim Impro-Theater direkten Einfluss auf den Verlauf des Theaterstückes nimmt, leben die Auftritte von Geschichten, die aus dem Nichts entstehen. Tickets gibt es an der Abendkasse. Bereits um 18.30 Uhr ist ein Empfang im Gloria, bei dem Schirmherr Landrat Dietmar Seefeldt (CDU) und der CDU-Bundestagsabgeordnete Thomas Gebhart Grußworte sprechen werden.

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