Landau kurz notiert: Schulz-Euphorie auch in der Südpfalz-SPD spürbar
Die bundesweite Aufbruchstimmung in der SPD nach der Kür von Martin Schulz zum Kanzlerkandidaten am 29. Januar ist auch bei den rheinland-pfälzischen Sozialdemokraten angekommen. Seitdem der Parteivorsitzende Sigmar Gabriel seinen Verzicht auf die Kandidatur verkündete und stattdessen Schulz empfahl, befindet sich die SPD im Aufwind: Immer mehr Menschen treten in die älteste Partei Deutschlands ein, seit Ende Januar sind es mehr als 2000 Neumitglieder. Schulz-Fans haben bereits vor dem Willy-Brandt-Haus in Berlin Schilder mit dem Konterfei des ehemaligen EU-Parlamentariers und dem Slogan „Mega“ hochgehalten, eine ironische Anspielung auf den Wahlkampf-Spruch des Republikaners Donald Trump: „Make Europe great again“. In Rheinland-Pfalz habe die Partei 279 neue Mitglieder gewinnen können, davon stammten 30 aus der Südpfalz, teilt Alexander Schweitzer, SPD-Fraktionsvorsitzender im Mainzer Landtag, mit. Das Durchschnittsalter der Neumitglieder liege bei 42 Jahren und damit deutlich unter dem Altersschnitt der Gesamtpartei, freut sich Schweitzer. |rhp/fare