Landau kurz notiert: Polizei: Mehr Streifen zum Jahreswechsel unterwegs

Die Polizei wird an Silvester mit mehr Beamten Dienst schieben als in früheren Jahren; es werden mehr Streifen unterwegs sein, sagt Polizeisprecher Rolf Göttel auf RHEINPFALZ-Anfrage. Grund dafür sind die Ereignisse der Silvesternacht vor einem Jahr in Köln. Zustände wie in der Domstadt befürchte man nicht, betont Göttel, aber ein Jahr nach den schweren Übergriffen durch vor allem Nordafrikaner reagiert man bundesweit sensibel auf das Thema. In Landau geht es zum Jahreswechsel vor allem auf dem Rathausplatz heiß her, auf dem sich eine Menschenmenge versammelt. Wiederholt sind aus den Reihen angeheitert Feiernder rücksichtslos Raketen in die Menge geschossen worden. Der Platz ist daher der bekannteste Hotspot Landaus in dieser Nacht. Weitere Orte, an denen sich viele Menschen aufhalten werden, sind beispielsweise der Gloria-Kulturpalast und die Diskothek Logo in der Innenstadt. In beiden Tanztempeln werden zum Jahreswechsel große Feste gefeiert. Ab dem 3. Januar kann beim Jugendamt der Stadtverwaltung Landau der Familienpass neu beantragt oder verlängert werden. Er kostet für die gesamte Familie 25 Euro und ermöglicht Preisnachlässe in zahlreichen Einrichtungen. Im ablaufenden Jahr haben 265 Familien den Pass genutzt. Anspruchsberechtigt sind jedoch deutlich mehr Familien, wie die Stadtverwaltung betont. Der Familienpass kann von Familien mit mindestens drei minderjährigen oder in Ausbildung befindlichen Kindern beantragt werden, die noch Kindergeld erhalten, außerdem von Alleinerziehenden mit mindestens einem Kind, oder auch von Arbeitslosen und Beziehern von Sozialleistungen mit mindestens einem Kind. Preisnachlässe gibt es im Zoo, im Freibad, im Hallenbad La Ola, in der Stadtbücherei, im Reptilium, bei einzelnen Veranstaltungen des städtischen Kulturprogramms, beim Haus der Familie, der Volkshochschule, der Kleinen Bühne Landau, im Haus der Jugend und dem Jugendtreff Horst. Ausgabestelle ist das Jugendamt, Abteilung Jugendförderung, in der Waffenstraße 5, Zimmer 102, Telefon 06341 13 51 72. Zum Ausstellen des Passes müssen Ausweis, Passfotos, 25 Euro in bar sowie ein Bescheid über den Bezug von Sozialleistungen oder Kindergeld mitgebracht werden. |fare DOPPELTERZEILENUMBRUCH