Landau kurz notiert: Constellium-Streik: Vorstand bleibt unnachgiebig

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Auch am dritten Tag des unbefristeten Streiks bei der Constellium Extrusions Landau GmbH ist die Stimmung der Streikenden vor dem Werk aufgeladen. Unterstützung bekommen sie beispielsweise von Mitarbeitern des Instituts für angewandte Verschleißtechnik (IAVS) aus Karlsruhe, die gestern mit einem Bus angereist waren. Auch die 200 Beschäftigten des Instituts unterliegen nicht der Tarifbindung, wolle diese aber ebenso wie die Constellium-Kollegen. Deshalb haben sie sich spontan entschlossen, nach Landau zu fahren und sich solidarisch zu erklären, berichtet Gewerkschaftssekretärin Eri Feuerbach von der IG Metall Neustadt. „Und es werden die ganze Zeit über Gespräche mit den Constellium-Mitarbeitern geführt“, so Feuerbach. Viele könnten die unnachgiebige Haltung und mangelnde Gesprächsbereitschaft der Vorstandsetage nicht verstehen. Signale für Gespräche habe es zwar gegeben, aber noch sei ihr nichts Konkretes bekannt, erklärt Feuerbach gegenüber der RHEINPFALZ. Auch der rheinland-pfälzische Landesverband der SPD-Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen (AfA) erklärt sich mit den Streikenden solidarisch. In einer Pressemitteilung verurteilt die AfA die Tarifflucht des Aluminiumprofilherstellers Constellium und fordert die Geschäftsleitung auf, entweder in den Flächentarifvertrag zurückzukehren oder in Verhandlungen mit der IG Metall über einen Anerkennungstarifvertrag einzutreten. Die Stadtverwaltung wird prüfen, ob Verunreinigungen auf Landaus Straßen und Wegen oder in Parks auch per Messenger-Dienst gemeldet werden können. Bislang steht dafür das Scherbentelefon unter der Nummer 06341 138666 oder die E-Mail-Adresse des EWL zur Verfügung. Die SPD hatte den Antrag in den Stadtrat eingebracht, um die neuen Möglichkeiten der digitalen Kommunikation zu nutzen. So könnten gleich mit dem Handy aufgenommene Fotos mitgeschickt werden. Florian Maier (SPD) verwies auf den neuen Whatsapp-Service der Bahn. Ab Ende 2024 sollen zwischen Neustadt und Straßburg Direktzüge mindestens im Zwei-Stunden-Takt, eventuell sogar im Stundentakt fahren. Das haben die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer und ihr Kollege an der Spitze der französischen Region Grand Est vereinbart. Damit soll es erstmals auch Zugverbindungen im Takt zwischen Landau und der französischen Partnerstadt Hagenau geben. Wirtschaft

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