Landau kurz notiert: A 65 bei Edenkoben gleich zweimal dicht

Die A 65 ist in den vergangenen zwei Tagen in Richtung Neustadt zweimal dicht gewesen. Am Mittwochabend war der Grund eine Großkontrolle der Bundespolizei, die den Verkehr an der Raststätte Pfälzer Weinstraße Ost ab- und auf die dortigen Parkplätze leitete. Dort wurden stichprobenartig Fahrzeuge unter die Lupe genommen – mit Blick auf Flüchtlingsschleuser und grenzüberschreitende Kriminalität. Laut Bundespolizei wurde kein illegal eingereister Flüchtling entdeckt. Es gab allerdings zwei Festnahmen, weil beide Personen wegen Verkehrsstraftaten mit Haftbefehl gesucht wurden. Gestern Mittag war die Autobahn wegen eines Unfalls bei Edenkoben in Fahrtrichtung Ludwigshafen eine Stunde lang gesperrt. Der Fahrer eines mit Fensterrahmen beladenen Kleintransporters hatte ein Flügelprofil verloren, das womöglich nicht ausreichend gesichert gewesen war. In den anschließenden Auffahrunfall waren mehrere Fahrzeuge verwickelt. Eine Frau kam mit einem Schleudertrauma in ein Krankenhaus. Einen Gottesdienst „up Platt“ feiert die Evangelisch-Lutherische Gemeinde in der Landauer Katharinenkapelle am Sonntag, 2. September, um 10 Uhr. Im Mittelpunkt steht die Predigt mit dem Thema „Wat is loos mit Jesus?“ (Was ist los mit Jesus?). Pfarrer Jürgen Wienecke legt darin in seiner plattdeutschen „Muttersprache“ die „Verklärung Jesu“ aus, die der Evangelist Matthäus im 17. Kapitel berichtet. Neben der Predigt „up Platt“ werden auch einige bekannte Kirchenlieder in plattdeutscher Übertragung gesungen sowie das Vaterunser gemeinsam „up Platt“ gebetet – was laut Pfarrer Wienecke „auch hochdeutschen Zungen ganz gut über die Lippen geht“. Der Gottesdienst wende sich natürlich in besonderer Weise an die zahlreichen „Migranten“ aus Norddeutschland in und um Landau, die einmal wieder vertraute Klänge hören wollten. „Für pfälzische Ohren mag das Plattdeutsch vielleicht exotisch klingen und schwer zu verstehen sein, aber auch sie kommen auf ihre Kosten: Die Predigt liegt zum Mitlesen aus – in Plattdeutsch und Hochdeutsch.“ Im Anschluss gibt es „Kirchenkaffee“.