Landau Kleine Raupe Nimmersatt

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Wir haben vor unserem Biberbau ein paar schöne Buchsbäume stehen. Einer ist nun völlig kahl gefressen worden – von einem Buchsbaumzünsler. Auch in vielen Gärten in Landau und der Region futtern sich zurzeit die grün-gelb-schwarzen Tierchen durch die immergrünen Sträucher. Ich hab’ mich jetzt mal schlau gemacht und weiß nun, was man dagegen tun kann. Der Buchsbaumzünsler ist kein heimisches Tier. Er kommt aus Asien. Von dort wurde er vermutlich mit besonders schönen Pflanzen eingeschleppt. Natürlich kann man die Raupe mit chemischen Mitteln bekämpfen, also mit Gift. Aber das will Oma Nagute nicht, das will ja niemand. Ein Tier vergiften, das ist etwas Schlimmes. Zudem ist das Gift teuer und es könnte passieren, dass auch Nachbarpflanzen davon was abkriegen. Besser ist es, solche Schädlinge – so nennt man Insekten, die im Garten einen Schaden anrichten – auf andere Art unschädlich zu machen. Experten raten, befallene Teile des Buchsbaums abzuschneiden und beim Grünschnitt-Sammelplatz abzugeben. Dort werden die befallenen Zweige ganz schnell so stark erhitzt, dass allein durch die Temperatur die Raupen schnell und schmerzlos getötet werden. Befallene Zweige können aber auch in die Biotonne gestopft werden. Auch dort wird es so warm, dass der Buchsbaumzünsler abgetötet wird, weiß Andreas Fischer, Abfallberater des Entsorgungs- und Wirtschaftsbetriebs Landau (EWL). Befallene Buchspflanzen einfach wegwerfen, das ist nicht so gut, weil sich dann der Buchsbaumzünsler noch schneller verbreitet. Und das wollen wir ja nicht. Nein, ich will unsere anderen verschonten Buchsbäume unbedingt behalten – vor allem, weil man sich dahinter immer so schön verstecken kann. (rhp/svw)

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