Landau Geben und Nehmen

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Neue weitere Schulen aus der Südpfalz dürfen sich ab heute mit dem Titel „Campusschule“ schmücken. Bei einer Feierstunde am Campus Landau der Universität wird Hans Beckmann (SPD), Staatssekretär im Bildungsministerium, die Kooperationsabkommen mit den Schulen unterschreiben.

Das Instrument zur besseren Verzahnung von Forschung und Lehre mit der täglichen Schulpraxis war vor vier Jahren auf Initiative des damaligen Uni-Vizepräsidenten Ulrich Sarcinelli neu in das Repertoire der Hochschule aufgenommen worden. Die Konrad-Adenauer-Realschule plus Landau machte damals das Rennen. Vor einem Jahr kam eine Netzwerk-Kooperation mit allen Landauer Grundschulen hin. Nun folgen Gymnasien und Integrierte Gesamtschulen (IGS). Das Projekt ist ein Geben und Nehmen. Schulen erhalten Hilfestellung bei kniffeligen Problemen durch pointierte Forschung. Die Universität möchte in einer sich verändernden Schullandschaft den Umgang mit Heterogenität vermitteln, kann gleichzeitig ihre Studenten zusätzlich Praxiserfahrung bieten und profitiert von den Untersuchungen unter Umständen für ihre Forschung. Sarcinelli trieb damals auch noch etwas anderes an; er wollte die Hochschule vom Berg in die Stadt holen und einen Beitrag leisten zur Verständigung leisten. Heute gibt es viele Kooperationen von Lehrenden und Schulen in der Stadt und den beiden Kreisen. Diese Einrichtungen vollziehen also heute in einem formalen Akt nach, was bislang schon möglich war. Ansprechbar sind alle vier Fachbereiche der Uni in Landau. Campusschule sei nur die Organisationsform, den Inhalt bestimmten die Beteiligten selbst, betonte bei einem Pressegespräch Norbert Wenning vom Leitungsteam der Campusschule, Dekan der Erziehungswissenschaften. Geschäftsführerin Nora Heyne koordiniert die Interessen. Sie erzählte, dass beispielsweise die IGS Kandel heute Kontakte zu den Sonderpädagogen knüpfen möchte, weil sie ein Projekt zur Inklusion in der Orientierungsstufe anstrebe. Das könnte Schule machen. (sas)

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