Landau Fusion VG Hauenstein: „Hätte mir mehr Einsatz gewünscht“

Das Gesetz zur Kommunal- und Verwaltungsreform wurde am 6. Oktober 2010 erlassen, offensichtlich aber nicht für jeden, die Umsetzung und Auslegung wurde von manchen nicht verstanden oder anders ausgelegt. Bei der ersten Bürgerversammlung 2011 in Hauenstein wurde den Bürgern etwas von einer Liste 23 erzählt. Da stehe Hauenstein nicht drauf, also seien sie nicht betroffen. Der Vorsitzende der Grünen betonte noch, mit ihnen (Grüne) werde es sowieso keine Auflösung oder Zwangsfusion geben. Zu diesem Zeitpunkt gab es schon einmal eine freiwilligen Phase, die am 30. Juli 2012 endete, dieser Termin wurde einfach ignoriert. Hauenstein ging dadurch sehr viel Geld verloren, man hatte somit kein Anspruch mehr auf die Hochzeitsprämie. Am 12. Januar 2013 stand dann noch in der RHEINPFALZ, die Zwangsfusion sei für Hauenstein vom Tisch. Auch hier hatte scheinbar die Verwaltung eine andere Auffassung dieser Reform, und es haben offensichtlich weder Gespräche mit der Landesregierung noch in Hauenstein stattgefunden. (...) Der Geist weht wo er will, der Verstand ist aber nicht überall gleich verteilt. Was hat Maikammer, was Hauenstein nicht hat? Einen Bürgermeister, der eine Verwaltung und Bürgerinitiative hatte, die „zusammen, gemeinsam“ ein Ziel hatten und dies bis zum Schluss verfolgten: ihre Selbstständigkeit. Genau dies hätte ich mir von unserer Verwaltung gewünscht. So müssen wir uns mit der zweitbesten Lösung abfinden.