Landau Frischer Wind im Forst

Das Forstamt Haardt hat eine neue Chefin. Ulrike Abel folgt auf Wolfgang Wambsganß, der nach 25 Jahren die Regionalleitung Süd von Landesforsten Rheinland-Pfalz übernommen hat. Zu Abels Amtseinführung waren am Freitag Förster aus ganz Rheinland-Pfalz, Kommunal- und Landespolitiker und viele andere gekommen.
Seit Ende Dezember ist die 45-jährige Ulrike Abel Hüterin über 60.000 Hektar Forst, davon gut 20.000 Hektar bewaldet. „Du hast die Energie und den Willen dich durchzusetzen und das nötige Wissen und Kommunikationsgeschick“, bescheinigte Wolfgang Wambsganß seiner Nachfolgerin bei deren Amtseinführung am Freitag. In seinen 25 Jahren als Forstamtsleiter sei Wambsganß immer fasziniert gewesen von der Landschaft der Haardt. Seien zu Beginn seiner Amtszeit vor allem betriebswirtschaftliche Aufgaben zu erledigen gewesen, gehe es heute vor allem um den Dialog mit sämtlichen Interessengruppen des Waldes: Kommunen, Naturschutz- und Tourismusverbände. Staatssekretär Thomas Griese vom rheinland-pfälzischen Umweltministerium nannte Umweltbildung und Öffentlichkeitsarbeit als Schwerpunktthemen des 60-jährigen Wambsganß. In seiner bisherigen Funktion habe er sich „äußerst wohlgefühlt“, sagte Wambsganß. Nun habe er aber Lust, etwas anderes zu tun. In Neustadt arbeitet der diplomierte Forstwirt in der Zentralstelle der Forstverwaltung als Regionalleiter Süd. Mit ebenso viel Motivation geht seine Nachfolgerin Abel – ebenfalls Forstwirtin – ihren neuen Job an. Sie hoffe, dass sie, ebenso wie Wambsganß, viele Jahre hier bleiben könne. Das sagte sie in ihrer Antrittsrede. Die gebürtige Pirmasenserin, die mit ihrer Familie in Annweiler lebt, werde sich in ihrem neuen Amt Herausforderungen wie dem schwächelnden Holzmarkt und kranken Baumarten wie Kastanie und Esche stellen. |bje