Landau Erst Stichflamme, dann Millionenschaden

Keine Verletzten, aber Sachschaden in Millionenhöhe – das ist die Bilanz nach einem Großbrand beim Edenkobener Chemieunternehmen ACC Beku gestern am frühen Morgen. Die Produktionshalle ist vollständig abgebrannt, das Hauptgebäude wurde in Mitleidenschaft gezogen. Die Brandursache ist noch unklar. Als sicher gilt, dass es bei einem routinemäßigen Produktionsschritt zu einer Stichflamme kam und die Halle daraufhin sehr schnell in Flammen stand. Bis zum Nachmittag waren in Edenkoben 170 Feuerwehrleute mit rund 35 Wagen vor Ort. Die Einwohner wurden noch am Morgen mit der Katastrophen-Warn-App „Nina“ aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Schulen und Kindergärten wurden per Telefon gewarnt. Der Sachschaden beträgt nach Auskunft des Inhabers Matthias Kunz mehrere Millionen Euro. Das in dritter Generation geführte Familienunternehmen will nun am Standort Haßloch mit der Produktion fortfahren. KREIS SÜW/Südwest |fare