Landau Ein Turm fürs Leben im Kleinen

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Mit Reisig gefüllt, mit Leben erfüllt: Im Frühjahr und Sommer brummt und raschelt es im Lebensturm in der Realschule plus in Bad Bergzabern. Es ist nicht nur der rund vier Meter hohe, mit Reisig gefüllte Holzturm, der für die Artenvielfalt sorgt. Es gibt auch selbst gebohrte Nisthöhlen für Wespen oder Bienen, Nistkästen für Vögel oder gelochte Mauersteine als Bruthöhlen für größerer Insekten. Der Turm lebt. Damit das so bleibt, haben die TuN-Schüler der zehnten Klassen (TuN steht für Technik und Naturwissenschaft) den von Lehrer Gert Dietrich (Fach Naturwissenschaft) initiierten Lebensturm nun mit einem Dach versehen. Rund sechs Arbeitsstunden haben die rund 20 Schüler gebraucht, um das Dach auf den Turm zu setzen, wie die Schüler Chiara Fleischmann, Philipp Bolz und Robin Dörr stellvertretend für ihre Klassennkameraden berichten. TuN-Lehrer Ulrich Teichmann, der auch stellvertretender Leiter der Realschule plus ist, wies noch darauf hin, dass es mit den sechs Stunden auf der Baustelle längst nicht getan war. So kam im Vorfeld noch das Anfertigen von Holzmodellen für ein Dach des Turmes dazu und nach Entscheidung für ein ganz normales Satteldach die ganzen Zuschnittarbeiten. Teichmann freut sich neben der ökologischen Variante und dem pädagogischen Effekt bei den Schülern auch darüber, das die Schreinerei Wissing (Kapellen-Drusweiler) das Holz größtenteils und die Dachdeckerei Mindum (Bad Bergzabern) die Materialien für das Dach kostenlos zur Verfügung gestellt hätten. |rww

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