Südpfalz Corona: Der größte Teil der Ärzte impft

Viele Ärzte beklagen die schlechte entlohnung für die Impfleistungen.
Viele Ärzte beklagen die schlechte entlohnung für die Impfleistungen.

Der größte Teil der Vertragsarztpraxen in der Südpfalz beteiligt sich an den Corona-Schutzimpfungen. Nach Auskunft der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) Rheinland-Pfalz sind in Landau 24 Hausarzt- und acht Facharztpraxen am Start, im Kreis SÜW 52 und fünf sowie im Kreis Germersheim 46 Hausarzt- und 14 Facharztpraxen. Die Zahlen werden regelmäßig auf der Homepage der KV veröffentlicht. Daraus geht hervor, dass die Impfung bei 2267 Landauern bereits abgeschlossen ist (5677 Landauer sind noch im Impfprozess), im Kreis SÜW sind es 6409 Bürger (13.260 sind noch dabei) und im Kreis Germersheim 5265 (11.268). Die Zahlen gelten nur für die Impfungen bei den niedergelassenen Ärzten, nicht für die Impfzentren in Landau und Wörth.

„Die Impfungen sind für die niedergelassenen Ärzte ein gigantischer logistischer Aufwand“, sagt KV-Pressesprecher Rainer Saurwein im Gespräch mit der RHEINPFALZ. Das bekomme auch nicht jeder hin. Die KV forsche nicht nach, wer mitmache und wer nicht. „Wir kriegen nur Beschwerden wegen der niedrigen Vergütung.“ 20 Euro pro Impfung sei aus Sicht der Ärzte unzureichend, unterstreicht Saurwein.

Info

Informationen unter www.kv-rlp.de, Stichworte Corona-Impfungen Landkreise.

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