Landau / Speyer Bistum und Caritas helfen bei Notlagen durch Energiekosten

Hohe Energiekosten machen vielen Menschen Angst.
Hohe Energiekosten machen vielen Menschen Angst.

Das Bistum Speyer und der Caritasverband der Diözese unterstützen gemeinsam Menschen, die durch die hohen Energiepreise in Not geraten sind. Für diese Winterhilfe stellt das Bistum 1,5 Millionen Euro zur Verfügung. Ab Januar 2023 können Betroffene aus der Region über die Caritas-Zentren in Germersheim und Landau Hilfe beantragen.

Die Aktion soll nach den Worten von Bischof Karl-Heinz Wiesemann Menschen die Angst vor dem Winter nehmen und ihnen Mut machen. Das Bistum stellt eine einmalige finanzielle Unterstützung , um zu vermeiden, dass Menschen eine Energiesperre oder eine Kündigung der Wohnung erhalten. Möglich sei entweder die vollständige Übernahme der noch zu zahlenden Energiekosten oder der Lebenshaltungskosten nach Abschlussrechnung des Vermieters oder des Energieversorgers, erläuterte Barbara Assmann, Leiterin der Abteilung Soziales beim Caritasverband, der die Nothilfe auszahlen wird. „Unsere Berater der Allgemeinen Sozialberatung klären in einem persönlichen Gespräch welche Notlage vorliegt und beantragen dann die Mittel.“ Das Geld aus dem Winterhilfefonds werde bis zum 31. Dezember 2023 ausbezahlt, entweder auf das Konto der Antragsteller, oder direkt an den Energieversorger.

Einen Teil des Sonderetats stellt das Bistum den Kirchengemeinden zur Verfügung, die eigene Hilfsprojekte damit finanzieren können. Generalvikar Markus Magin ermutigt die Kirchengemeinden, gemeinsam mit der Caritas weitere Zeichen der Hoffnung zu setzen, beispielsweise mit der Einladung zu warmen Mahlzeiten, zu Treffen in beheizten Gemeindezentren („Wärmeinseln“) oder durch Lebensmittel-Spenden. rhp/boe

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