Landau Bürger entscheiden: Straßennamen bleiben erhalten
Das Votum der Landauer Bürger ist klar: 62,9 Prozent der Landauer wollen, dass die Hindenburg-, Kohl-Larsen- und Hans-Stempel-Straße ihre Namen behalten. Das ist das vorläufige amtliche Endergebnis des ersten Bürgerentscheids in Landau. Die Wahlbeteiligung liegt bei 68,9 Prozent.
Die Initiatoren des Bürgerbegehrens, Karl-Heinz Schehl und Hans-Ludwig Tillner sind hochzufrieden mit dem Ergebnis. Die beiden und ihre Mitstreiter hätten viel Rückenwind aus der Bevölkerung erhalten, sagen sie gegenüber der RHEINPFALZ. Das Votum sei klarer als erwartet. Die Initiative gehe nun davon aus, dass nicht mehr nachgekartet werde.
Oberbürgermeister Dominik Geißler (CDU), der sich klar pro Umbenennung positioniert hatte, ist enttäuscht von dem Resultat. Er und der Stadtrat hätten eine andere Meinung, aber das sei nun mal Demokratie und zu akzeptieren, sagt Geißler.
Die drei Straßen sollten umbenannt werden, weil den drei Namensgebern Verstrickungen mit dem NS-Regime oder NS-Tätern vorgeworfen werden.