Landau Auch ohne Tony Marshall ein Hit
Musik, Tanz, Zauberei und sogar ein bisschen Schauspiel bot die Verbandsgemeinde Kandel am vergangenen Freitag bei ihrer Seniorenparty. Rund 400 Besucher waren der Einladung gefolgt und genossen in der Bienwaldhalle ein vielfältiges Programm.
„Heute haben wir alten Leute mal wieder einen schönen Nachmittag geboten bekommen“, urteilte am Freitagnachmittag ein älterer Herr über die Seniorenparty der Verbandsgemeinde. Zu der von Waltraud Köhler organisierten Veranstaltung hatten sich rund 400 Besucher eingefunden. Im einleitenden Sketch schlug Werner Mühl in bestem „Kannlerisch“ vor, Show-Größen wie Tony Marshall nach Kandel zu holen, musste vom Verbandsgemeinde-Beigeordneten Norbert Knauber dann aber erfahren, dass dies „mangels Zaster“ nicht möglich ist. „Einen Versuch war’s wohl wert“, befanden Köhler und Mühl am Ende des Sketches, der beim Publikum gut ankam. Eröffnet wurde das Hauptprogramm dann mit einer Akkordeondarbietung der Musikerin Grazina Pavliatenko aus Litauen. Ihr folgte der aus Jockgrim stammende Profi-Magier Alexander Mabros, der die Kandeler Senioren mit seinen Bänder- und Kartentricks verzauberte. Ein Höhepunkt war der Auftritt des Nachwuchses der Billigheimer Trachtengruppe, der für begeisterte Ausrufe beim Publikum sorgte. Am Ende ihres Auftritts wurden die Mädchen und Jungen im Alter von vier bis elf Jahren mit viel Beifall bedacht. Schließlich eroberten die „Sensedengler“ aus Hinterweidenthal die Bühne. Für ihren Gesang spendete das Publikum den längsten Applaus und forderte mehrere Zugaben. Begeistert waren die Zuhörer auch von ihrem musikalischen Marsch von der Nordseeküste bis zu den Tiroler Alpen. Zum Ende des Programms, das Manuela Tolkmit moderierte, gab es dann aber noch einen Wermutstropfen: Waltraud Köhler, die heuer die 28. Seniorenparty organisiert hatte, verkündete, dass dies ihre letzte gewesen sei.