Landau Arbeitsmarkt: Flüchtlinge trüben die gute Bilanz

Placeholder-Image

Die Zahl der Arbeitslosen ist im Februar im Bezirk der Agentur für Arbeit Landau mit 12.372 fast gleich geblieben. Das sind acht (0,1 Prozent) mehr als im Januar. Damit lag die Arbeitslosigkeit um 511 oder 4,3 Prozent über dem Vorjahresniveau.

Die Arbeitslosenquote bleibt wie im Januar bei 4,8 Prozent (2016: 4,6 Prozent). Wesentliche Verschlechterungen gab es bei jungen Menschen unter 25 und bei Ausländern. Beides ist auf den Zuzug von Flüchtlingen zurückzuführen, die nach Klärung ihres Status sowie Sprach- und Integrationskursen dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen. So sind jetzt 1379 junge Leute ohne Arbeit, 40 oder 3 Prozent mehr als einen Monat zuvor und 104 oder 8,2 Prozent mehr als im Februar 2016. Noch deutlicher fällt die Entwicklung aus, wenn man nur die Gruppe der ausländischen Arbeitslosen betrachtet: Von den aktuell 3139 arbeitslosen Ausländern kommen 1140 aus den acht am häufigsten von Flucht betroffenen Ländern Afghanistan, Eritrea, Irak, Iran, Nigeria, Pakistan, Somalia und Syrien. Das sind rund 830 mehr als im Februar 2016. Trotz der Winterzeit herrschte auch im Februar viel Bewegung am Arbeitsmarkt, und es wurden 1330 offene Stellen gemeldet, etwa 170 mehr als vor einem Jahr, berichtete gestern die Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Landau, Christine Groß-Herick. Nach ihren Angaben haben arbeitsmarktpolitische Maßnahmen zur Entlastung am Arbeitsmarkt beigetragen. Bericht folgt |boe

x