Kommentar
Alle an einen Tisch holen

Landau hat Nachholbedarf bei der Kulturpolitik. In der Szene haben sie die Entwicklung kommen sehen, nachdem Club für Club verschwunden ist. Die SPD mag vor zwei Jahren belächelt worden sein für ihren Vorschlag eines Nachtkulturbeauftragten. Verändert aber hat sich nichts. Corona hat die Lage noch verschärft. Heute zeigt sich, dass die Interessen an einer Stelle gebündelt werden müssen. Denn eines wurde am Montagabend im Gloria deutlich: Die Betreiber, seien es Gastronomen oder Vereine, haben Redebedarf und ziehen an einem Strang. Ihre Erfahrung sollte sich die Verwaltung zunutze machen und im engen Schulterschluss an einem lebendigen und attraktiven Nachtleben in Landau arbeiten. Warum nicht mit einem Nachtkulturbeauftragten? Es heißt doch so schön, wo ein Wille ist, da ist auch ein Weg.
