Landau 17 Stunden lang den Ball geworfen

Mit der Siegerehrung ging das Turnier am Sonntag zu Ende.
Mit der Siegerehrung ging das Turnier am Sonntag zu Ende.

An drei Tagen wurde in drei Hallen Handball mit 50 Mannschaften in 13 Gruppen gespielt: Der Turnverein (TV) Wörth hat am vergangenen Wochenende zum 29. Mal sein großes Jugendturnier, den Sparkassen-Cup, in der Bienwaldhalle, in der IGS-Halle und in der Sporthalle des Europa-Gymnasiums ausgerichtet.

Sonntags um 16 Uhr ging es zu Ende. Seit Freitag, 17 Uhr, wurden in den drei Hallen über 17 Stunden lang über 100 Spiele mit über 500 aktiven Jugendlichen und etwa 100 Trainern und Betreuern ausgetragen. „Nach dem letzten Turnier, das ausnahmsweise im Januar stattfand, wollten wir wieder zum traditionellen Termin zu Beginn der Hallenrunde in der Pfalz zurückkehren. Das war dieses Mal aber besonders schwierig, da im Nachbarland noch Ferien waren und wir von dort immer auch viele Teilnehmer haben“, sagte Turnierorganisator Sascha Börkel. „Da gleichzeitig bei uns aber schon die Rundenspiele laufen, erhielten wir von Pfälzer Seite einige Absagen. Aber wir sind mit dem Ablauf und der spielerischen Qualität des Turniers sehr zufrieden.“ Er freute sich, dass auch neue Vereine dabei waren und unter den 50 Mannschaften 19 aus Baden-Württemberg und fünf aus Rheinhessen kamen. „Für unsere Nachbarn war das eine Top-Vorbereitung auf ihre Rundenspiele, die kommende Woche beginnen“, meinte der Abteilungsleiter Helmut Wesper. Der für den Wirtschaftsdienst zuständige Nico Pfirrmann kümmert sich mit Rolf Beyerle seit Jahren um die Verpflegung: 75 Helfer bereiteten in der Küche rund 500 Brötchen, 300 Brat- und Currywürste sowie mehrere Kilo Wurst und über 100 Kilo Pommes zu. Anstelle der Vitaminecke mit Obst gab es dieses Mal eine Smoothie-Bar mit Vitamindrinks, die der neu gegründete Jugendausschuss anbot. „Zum reibungslosen Turnierverlauf gehören natürlich Schiedsrichter und Zeitnehmer“, sagte der Jugendkoordinator des TV Wörth Bernd Dietz. „Unter den 16 Schiedsrichtern aus dem Verein waren drei Jungschiedsrichter, die mit 16 Jahren ihre praktische Prüfung beim Turnier der weiblichen C-Jugend abgelegt haben.“ Prüfer war der neue Bundesligaschiedsrichter Torsten Kuschel. Fünf Jugendliche zwischen elf und 17 Jahren haben das „Young Referee Projekt“ absolviert.

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