Godramstein RHEINPFALZ Plus Artikel 13 Familien sollen bei „Wohnen im Wingert“ einziehen

Die Lage am Ortsrand ist attraktiv.
Die Lage am Ortsrand ist attraktiv.

„Wohnen am Wingert“ – der Name verspricht Idylle und Exklusivität. Tatsächlich punktet das Bauprojekt am nordwestlichen Ortsausgang Godramsteins allein schon mit der Lage. 13 Familien sollen dort zum Zuge kommen.

Grundstücke sind begehrt, und Godramstein hat einiges zu bieten. Bauherr des Projekts im Kapellenweg ist die Fliegerviertel Karree GmbH in Landau. Dort, am Firmensitz in der Neustadter Straße, haben Geschäftsführerin Tamara Schlink und ihre sechs Mitarbeiter bereits im vergangenen Jahr einen zweiteiligen Wohnblock an die Eigentümer übergeben. Die 25 Wohnungen sind zwischen 70 und 167 Quadratmeter groß. Drei Gewerbeeinheiten kommen dazu. Direkt daneben plant das Unternehmen weitere Wohnungen.

Zunächst jedoch geht es an den Ausbau in Godramstein. Die drei Häuser stehen bereits proper da: zwei Blocks mit je vier Reihenhäusern und ein Mehrfamilienhaus mit fünf Wohnungen. Schlink beziffert die Investition auf 7,5 Millionen Euro. Sie und Projektmanager Yannik Meyer haben mit der Vermarktung begonnen.

Terrasse mit Garten

Früher war auf dem Grundstück mit dem traumhaften Blick auf Weinberge und Pfälzerwald die Kfz-Werkstatt Klaus Ritzmann, die heute in der Bahnhofstraße im Godramsteiner Gewerbegebiet ihre Geschäfte betreibt. Das rund 5000 Quadratmeter große Grundstück bietet jedem Reihenhausbesitzer auch noch einen Garten. Das größte Grundstück misst 700 Quadratmeter.

Im Rücken der Garagen des Nachbarn ergibt die Bauanordnung einen Hof, ein Karree also. Dort werden 25 Parkplätze eingerichtet, versehen auch mit Strom für E-Ladesäulen. Die Reihenhäuser bieten über drei Etagen je knapp 140 Quadratmeter Wohnfläche. Die Zwei- und Drei-Zimmer-Wohnungen im Mehrfamilienhaus sind 70 bis 145 Quadratmeter groß, jeweils mit Balkon oder Terrasse.

Mit Spielplatz

Mit Preisangaben hält sich Schlink zurück. Auf der Homepage wird eine hochwertige Zwei-Zimmer-Wohnung mit Balkon, 73 Quadratmeter, zu 350.000 Euro angeboten. Die 31-Jährige legt Wert auf die Feststellung, dass ihre Firma mit regionalen Handwerksfirmen zusammenarbeitet, zu denen zum Teil langjährige Beziehungen bestehen. Ihr Mann Fabian Schlink, Enkel des verstorbenen Waldhambacher Bauunternehmers Ludwig Schlink, hat mehrere Firmen und ist deutschlandweit im Geschäft. Derzeit baue er auf Rügen, verrät seine Frau.

Tamara Schlink ist in Godramstein aufgewachsen und hat an dem Bach gespielt, der künftig wohl auch die Kinder anlocken wird, die in einem der Neubauten wohnen werden. Schlink, selbst Mutter von zwei Kindern, schwärmt von den Möglichkeiten des Standorts für junge Familien. Die Bewohner werden einen eigenen kleinen Spielplatz bekommen.

Einzug im September

„Wir bauen so, dass wir uns selbst in den Wohnungen wohlfühlen würden“, unterstreicht Yannik Meyer. Man nehme sich Zeit für den Innenausbau und gehe auf die Wünsche der Eigentümer ein. In Godramstein gilt das Augenmerk jungen Familien. Den Zuschlag erhielten nicht die Meistbietenden, betont Meyer, der Immobiliengeschäfte mittels Bieterverfahren für unseriös hält. „Es muss passen.“

Passen muss natürlich auch das energetische Konzept. Das wurde laut Meyer wegen des erwarteten Gasengpasses kurzfristig umgekrempelt und auf Luft-Wasser-Wärmepumpen umgestellt. Auch Fotovoltaik sei möglich. Dann seien die Bewohner auf der sicheren Seite, was die Nebenkosten angeht. Im September soll alles fertig sein.

Info

Interessenten können sich an die Fliegerviertel-Karree GmbH wenden, Telefon 06341 681 4360, www.fliegerviertel-Karree.de

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