Lokalsport Südpfalz Zur Sache: Stimmen zur Änderung

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Franz Kolb

, Leiter Spielbetrieb beim Südwestdeutschen Fußballverband: „Wir betreten mit der jetzigen Regelung Neuland. Man sollte abwarten, wie sich die jetzt beschlossene Änderung auswirkt. Es ist eine Hilfestellung für die Vereine. Grundsätzlich sollte immer die Rückkehr zur Eigenständigkeit eine Option bleiben.“ Karl Schlimmer, Vorsitzender des Fußballkreises Südliche Weinstraße: „Wir müssen das Rad nicht neu erfinden. Aber was in anderen Verbänden geregelt ist und funktioniert, sollten wir auch bei uns möglich machen. Diese Meinung habe ich in allen Gremien vertreten. Deswegen stehe ich hinter der Forderung des ASV Lug/Dimbach.“ Winfried Schäfer, Zweiter Vorsitzender ASV Lug/Dimbach: „Wenn man Spielgemeinschaften macht, muss man dazu stehen und ein stimmiges Konzept vorlegen. Eine Regelung muss nachhaltig angelegt sein, dem Wohle der Vereine dienen und denen helfen, die in Not sind. Diesen Anforderungen kommen wir mit unserem Vorschlag nach.“ Bernd Schmitzer, Präsident ASV Eschbach: „Für uns kommt das natürlich zum idealen Zeitpunkt. Nach der alten Regelung wäre der Verein federführend gewesen, der die meisten Spieler einbringt. Die Zeiten haben sich geändert. Die Anzahl der Mannschaften, vor allem im Jugendbereich, wird mit Neuner- und Siebenerteams künstlich hochgehalten.“ Jens Jahraus, Sportdirektor TuS Frankweiler/Gleisweiler/Siebeldingen: „Aufgrund der demografischen Entwicklung mussten zwangsweise Überlegungen angestellt werden, um einen geordneten Spielbetrieb aufrechtzuerhalten. Momentan ringen viele Vereine um die immer weniger werdenden Spieler.“ Edgar Keppel, Zweiter Vorsitzender VfR Kandel: „Wir streben seit mehreren Jahren eine Zusammenarbeit mit dem SV Erlenbach an. Dies wurde uns immer verwehrt, obwohl so etwas wenige Kilometer weiter in Baden schon lange möglich ist. Dieses Unverständnis habe ich mehrfach gegenüber den Funktionären geäußert, zuletzt bei meiner Rede beim 50-Jahr-Jubiläum der Erlenbacher.“ Reinhold Lutz, Vorstand Sport FSV Offenbach: „Ich bin für jede Flexibilisierung des Spielbetriebs dankbar. Hätte es diese Möglichkeit schon vor Jahren gegeben, wäre es wohl nicht zur Abmeldung unserer zweiten Mannschaft gekommen.“ (kebe)

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