Lokalsport Südpfalz Von fast erwartet bis ganz anders

ALBERSWEILER (lam). Schwarzes Wochenende für den TTV Albersweiler: drei Spiele, drei Niederlagen. Er stürzte in der Tischtennis-Oberliga auf Platz sieben ab.
War die 1:9-Pleite gegen den Tabellenzweiten TTC Wehrden noch unter der Rubrik „fast erwartet“ abzubuchen, schmerzte das 6:9 am folgenden Tag beim VfR Simmern schon mehr. Und auch das Gastspiel beim RSV Klein-Winternheim verlief ganz anders, als es sich die Gäste vorgestellt hatten. Gegen die übermächtigen Saarländer aus Wehrden rettete der 21 Jahre junge Maximilian Stein mit einem Fünfsatzsieg gegen Lukas Kurfer die Ehre der Einheimischen. In Simmern trumpfte Detlef Gäßler zumindest im Einzel groß auf. Das Abwehrass erlief auch noch so unerreichbar scheinende Bälle, nutzte die sich bietenden Chancen im Angriff und fuhr zwei Siege ein. Neuzugang Florian Trattnig holte mit großem Kampfgeist einen 0:2-Satzrückstand gegen Lucas Senscheid auf, um dann in der Verlängerung des entscheidenden Durchgangs mit 11:13 den Kürzeren zu ziehen. Schon gegen Colin Heow hatte er im fünften Satz mit 9:11 das Nachsehen gehabt. Thomas Heeß konnte einen 2:1-Satzvorsprung gegen Joachim Baustert nicht in etwas Zählbares ummünzen. Diese vier Partien waren die Knackpunkte. Beim RSV Klein-Winternheim versiebten Stein/Trattnig im Doppel mehrere Matchbälle und unterlagen im fünften Satz mit 15:17. Als dann auch noch Detlef Gäßler dem früheren WM-Dritten Chen Zhibin trotz 2:0-Satzführung und großartiger Gegenwehr mit 2:3 unterlag, war der Kampfgeist der Gäste erloschen. „Wir hatten uns zwei oder drei, im Idealfall vier Punkte erhofft. Dass wir nun mit leeren Händen dastehen, trifft uns doch hart. Statt weiter auf einem sicheren Mittelfeldplatz, stehen wir nun mitten im Abstiegskampf“, resümierte Kapitän Peter Schäffer. Am Samstag um 20 Uhr gastiert mit dem TuS Weitefeld-Langenbach ein direkter Konkurrent im Abstiegskampf in der Löwensteinhalle.