Lokalsport Südpfalz Vom Einmarsch bis zur Hymne top

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ZEISKAM (kät). Das Rheinland mit 41 Teilnehmern nahm sechs Medaillen mit nach Hause. Reiter aus dem Weser-Ems-Kreis (36 Teilnehmer) gewannen fünf Medaillen. Rheinland-Pfalz sollte leer ausgehen bei den Deutschen Nachwuchsmeisterschaften der Spring- und der Dressurreiter in Zeiskam. Ein Sieger stand schon nach den ersten Wettbewerben fest: der Ausrichter.

Betreuer, Eltern und Freunde kamen zum großen Länderabend in der Reithalle mit dem Einzug der 17 Länderverbände. 1300 Gäste begrüßte der RFV-Vorsitzende Günter Seither. Staatssekretär Randolf Stich wünschte den jungen Teilnehmern viel Erfolg. Heidi van Thiel, Bundesjugendwartin im Ressort Springen, begleitet regelmäßig als Equipechefin Junioren und Junge Reiter zu Europameisterschaften. „Ihr seid die Zukunft im Reitsport“, betonte sie immer wieder. Die Harmonie zwischen ihr und den Jugendlichen war zu spüren. Am Samstag um 9 Uhr begannen die ersten Prüfungen der zweiten Wertung. Die jeweils zwölf Besten durften am Sonntag die Kür reiten, bei den Springreitern sah das Reglement vor, dass jeweils die Hälfte der besten Teilnehmer aus Wertung 1 und 2 ins Finale einzieht. Westfalen, Hessen und Schleswig-Holstein zogen später mit je drei Medaillen aus, Bayern hatte eine der 21 zu vergebenden Medaillen. Sehr knapp war es für Britt Roth vom RFV Zeiskam: Rang vier in der Gesamtwertung bei den Children. Bei ihrem ersten Parcours fehlte die Harmonie mit Allessio. Ein schwieriger Steilsprung mit unterschiedlicher Obergrenze, normal kein Problem fürdie beiden. Genau dieser Fehler war es, der Britt Roth die Chance auf eine Medaille nahm, denn die Wertungen zwei und drei meisterte sie perfekt. Auch Nina Wagner mit Cristal Noir Primo vom Zeiskamer Verein war nach ihrem ersten Durchgang in der Ponydressur unzufrieden. Sie steigerte sich und war bei der Dressurreiterprüfung Klasse L am Sonntag nicht mehr zu stoppen. Sie holte sich den Burg-Pokal, eine speziell für Jugendliche ausgeschriebene Prüfung. Hannah Lübben vom RFV Rodenbach hatte eine traumhafte 9,0 vorgelegt. Wagner kam – und bekam 9,2. Die Zeiskamer Chöre Liederkranz und Frohsinn sangen bei der Siegerehrung die Deutschlandhymne. Eva Schick vom Ausrichter hatte ihren Job erledigt. Seither dankte ihr für ihre hervorragende Fähigkeit, eine so große Veranstaltung perfekt zu organisieren.

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