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TVB-Sieg mit überragendem Jan Wroblewski
Die Kurstadt-Korbjäger fegten im ICE durch das erste Viertel. Angriff für Angriff gelang es ihnen, optimale Wurfsituationen zu kreieren. Nach drei Minuten stand es 16:1. Drei Minuten später lagen die entfesselt aufdrehenden TVB-Cracks 25:4 (6.) vorne.
Das erstaunte. Trier trat in Bestbesetzung an – mit dabei auch Tom Demmer aus dem Zweitliga-Kader –, auf TVB-Seite fehlten die verletzten Jeremy Black, Timo Tübel und Nick Larsen sowie der erkrankte Topscorer Martin Langenfeld. Die Startformation Jan Wroblewski, Leonard Laxa, Phil Behrendt, Eric Bergmann und Aaron Schmitz zauberte jedoch offensiv wie defensiv eine vorzügliche Leistung aufs Parkett.
Gefühlt jeder Wurf ein Treffer
„In den ersten drei Minuten traf Jan Wroblewski bereits drei Dreier. Das war überragend und eine starke Reaktion, da es bei ihm in Bad Dürkheim nicht so gut lief“, erklärte TVB-Coach Eric Marschke. „Gefühlt war in der Anfangsphase jeder Wurf von uns ein Treffer. Kein Vergleich zum Nachholspiel am Mittwoch. Unsere Offensive war überragend. Genauso wichtig aber auch die starke Defensive.“
Insgesamt 15 TVB-Dreier zischten durch die Mainzer Reuse. Dazu kam ein nahezu perfektes Centerspiel. 2,08-Meter-Riese Phil Behrendt hatte unter den Körben große Unterstützung von seinem alten Sparringspartner Tassilo Dettmer, der aushalf. „Als Duo trumpften beide am Brett stark auf“, sagte Marschke. „Es stimmte rundum alles. Das war einfach ein Super-Spiel von den Jungs. Ich bin komplett zufrieden.“
„Ich war eben der Glückliche“
Trier gewann den zweiten (25:22) und dritten Durchgang (20:16). Bis auf 65:72 (32.) kamen die Gäste heran. „Die Jungs haben das dann aber extrem stark und souverän zu Ende gespielt“, meinte Marschke und skizzierte den 15:4-Lauf als Entscheidung heraus. 87:69 stand es.
„Ich habe einen guten Tag erwischt und diesen perfekt ausgenutzt. Einen Zaubertrank habe ich vor dem Spiel jedenfalls nicht genommen“, sagte Jan Wroblewski, der Mann des Tages. „Wir haben als Team richtig gut zusammengespielt und ich war eben der Glückliche, die offenen Würfe bekommen hat. 44 Treffer mit zehn Dreiern sind auf jeden Fall persönlicher Bestwert in meiner Karriere. Noch wichtiger: Das war ein Riesen-Schritt Richtung Klassenerhalt.“
So spielten sie
TV Bad Bergzabern: Wroblewski (44 Punkte), Schmitz (15), Bergmann (14), Laxa (10), Dettmer (6), Behrendt (4), Adam (4), Rudolf (3), Heise, Elia