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Spitzenspiel zur Kerwe in Gossersweiler
Mit einem Sieg können die Gastgeber die Tabellenführung zementieren und die aufkommende Euphorie weiter befeuern. Nach mehreren Jahren im hinteren Mittelfeld übernahm der ehemalige Spieler Jens Walz 2017 das Traineramt unter dem Rötzenberg. Nach und nach integrierte er junge Spieler, die sich zwischen erfahrenen Spielern wie Andreas Daniel und Tobias Ott immer besser zurechtfanden. Inzwischen waren Philipp Nickel (Queichhambach) und Marcel Kirschenheiter (Lug/Schwanheim), zwei Ehemalige, zurückgekehrt, die in ihren Mannschaften zu den Leistungsträgern zählten. Dies wirke sich auch auf die Trainingseinheiten aus, die, gut besucht, immer mehr an Niveau zunahmen.
„Die Mannschaft wächst sportlich und auch kameradschaftlich immer besser zusammen. Vor allem die nachkommenden Jugendspieler profitieren davon enorm“, beschreibt Walz die Lage. Mit Martin Mandery (Lug/Schwanheim) konnte zu dieser Saison ein ebenfalls höherklassig erprobter Mittelfeldspieler gewonnen werden.
Die sportlichen Leistungen verändern die Stimmung im gesamten Verein zunehmend zum Positiven. „Da unsere Mannschaft fast nur aus Einheimischen besteht, herrscht eine hohe Identifikation mit unseren Fans“, kennt Walz die Situation gut, die er selbst als aktiver Spieler der Meistermannschaft 2005 erleben durfte.
Der 38-jährige Bauspezialfacharbeiter bei der Firma Marmor Walz hat in Gossersweiler ein Haus gebaut, geheiratet und ist vor Kurzem zum zweiten Mal Vater geworden. Ob er in der nächsten Saison auch noch Trainer ist, steht noch nicht fest. Walz: „Wenn meine Familie nichts dagegen hat und der Verein mich will, warum nicht?“