Lokalsport Südpfalz südpfalz-spots: Fußball: Kandels Kindler schwer verletzt

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Fußball-Verbandsligist FC Bienwald Kandel besiegte den Bezirksligisten TSV Fortuna Billigheim-Ingenheim in einem Testspiel mit 2:1. Musa Jabbi schnürte einen Doppelpack (40. und 44.), Marc Stengel traf für die Fortuna (70.). Kandels Winter-Neuzugänge David Horn und Guillaume Paul hinterließen einen guten Eindruck. Innenverteidiger Yannick Kindler zog sich ohne gegnerische Einwirkung einen Riss des vorderen Kreuzbandes zu und fällt für den Rest der Saison aus. Heute ist der badische Verbandsligist FC Espanol Karlsruhe in Kandel zu Gast (15 Uhr). Gerhard Pabst (52) aus Landau wird in der kommenden Saison Trainer des in der Fußball-B-Klasse West spielenden SV Kapellen/Drusweiler. Tobias Fromm hört nach drei Jahren auf eigenen Wunsch auf, wird jedoch als Spieler bleiben. Als Spielertrainer stieg Pabst zuletzt mit dem SV Minfeld 2014 in die B-Klasse Ost auf. Bis zum Herbst 2017 coachte er den SV Hagenbach in der A-Klasse. SVK-Spielleiter Kostantin Fromm sagt: „Viele Jugendspieler rücken in den nächsten beiden Jahren in die Aktivität. Pabst ist erfahren und hat bewiesen, dass er junge Spieler weiterentwickeln kann.“ Mit einem Spiel weniger als die davor platzierten TSV Freckenfeld und SV Erlenbach überwintert der TSV Venningen/Fischlingen auf dem sechsten Platz der Fußball-B-Klasse Ost. Die Bilanz von Sportdirektor Timo Schubart („Wir hatten zahlreiche verletzte Stammkräfte und konnten dadurch keine personelle Konstanz im Kader aufbauen“) beinhaltet Licht und Schatten. Maximilian Klein (nach Knochenhautentzündung) und Benjamin Brauch (muskuläre Probleme) kehren wieder zurück. Zu Hause konnten die Rot-Weißen alle sieben Spiele gewinnen, auswärts gab es nur einen Sieg. Torhüter Philipp Schackert bestritt alle Spiel, Mario Lutz und Nico Mayer führen mit je sieben Treffern die interne Torjägerliste an. Stolz ist Schubart auf die Unterstützung der Fans: „Wir haben mehrere Male die Marke von 100 Zuschauern geknackt.“ Weil aus der Jugend viele Spieler aufrücken, meldet der Verein zur kommenden Saison eine zweite Mannschaft. Die beiden Trainer Mathias Basler und Simon Alhas haben für die kommende Spielzeit zugesagt. Mit dem elften Rang in der Fußball-C-Klasse West und zwölf Punkten ist Marco Hübel, Trainer des SV Dörrenbach, nicht zufrieden: „Das Hauptproblem ist die dünne Personaldecke. Das zog sich fast durch die ganze Vorrunde. Daher stehen wir zurecht auf diesem Rang.“ Positives Signal: AH-Spieler wie Ralf Garska, Marco Kunz oder Mario Flaxmeyer helfen immer wieder aus. Präsidentin Jessica Schmitt ist im vergangenen Monat aus privaten Gründen zurückgetreten, Garska als zweiter Vorsitzender führt die Geschäfte. Alexandru Dima wechselte zum Ligakonkurrenten ASV Gräfenhausen, der frühere Spielertrainer Marc Masur kehrte zur SG Vorderweidenthal/Birkenhördt zurück. Hübel (46) will in der Rückrunde trotz Kniebeschwerden bei Bedarf wieder selbst spielen. Als Ziel nennt er den Klassenerhalt. „Wenn wir unsere beiden Nachholspiele gewinnen, wären wir punktgleich mit dem Tabellenzweiten. Mehr kann man im ersten Jahr nach dem Aufstieg nicht erwarten“, sagt der Vorsitzende Heino Martin vom ASV Gräfenhausen, der mit 25 Zählern auf dem sechsten Rang der Fußball-C-Klasse West überwintert. Zuhause blieb der ASV in acht Partien ungeschlagen. Ein Trio erzielte mit je neun Treffern mehr als die Hälfte der 48 Saisontore: Aden Bakiji, Danny Christmann und Mustafa Edonis. Doch Edonis (zum VTG Queichhambach) hat den Verein ebenso im Winter verlassen wie Visar Dzemailji (zur SpVgg Edenkoben) und Janik Lelle (ASV Lug/Schwanheim). Torjäger Alexandru Dima könnte die Lücke schließen, er konnte vom Ligakonkurrenten SV Dörrenbach losgeeist werden. Martin ist zuversichtlich: „Der Kader ist groß genug, jetzt müssen die Spieler mit bisher weniger Einsatzzeit in die Bresche springen.“ Von Aufstiegstrainer Sergio Loria hat sich der Verein in der Winterpause in beiderseitigem Einvernehmen getrennt. Sein Nachfolger heißt Markus Zluga.

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