Lokalsport Südpfalz Protest nach 0:1 – Platz war „gefroren“

Wenn der Fußball-Schiedsrichter ein Tor pfeift, ist es ein Tor. Sogar dann, wir haben es erlebt, wenn es kein Tor war. Was aber ist, wenn der Schiedsrichter ein Spiel anpfeift? Muss dann gespielt werden? A-Klassist FC Insheim bezweifelt das, er hat beim Fußballverband Protest gegen die Wertung des Spiels am 4. Dezember beim ASV Lug/Schwanheim eingelegt. Lug gewann das Spiel mit 1:0. Den Protest begründet der FCI damit, dass die Begegnung auf gefrorenem und deswegen unbespielbarem Platz angepfiffen worden sei. Schiedsrichter Edmund Heiliger (Lustadt) sagte auf Anfrage, dass er keinen Grund dafür gesehen habe, das Spiel nicht anzupfeifen. ,,Der Platz war zwar hart, aber das ist er im Sommer auch“, so Heiliger. Das Spielgelände sei eben, er habe es mit seiner über 40-jährigen Schiri-Erfahrung als absolut bespielbar gesehen. ,,Protest gab es vor dem Spiel nur von Insheimer Seite“, stellt Heiliger fest. Allerdings: Das Spiel der zweiten Mannschaft zuvor war nach wenigen Minuten vom Unparteiischen abgepfiffen worden. Ihm war der Platz wohl zu glatt. FCI-Sprecher Andreas Hof wollte nur bestätigen, dass nun die Bezirksspruchkammer zu entscheiden habe. Ob der FCI auch im Falle eines Auswärtssieges protestieren würde? |effi/thc