Lokalsport Südpfalz Mit legendärem Ruf aus 1980ern

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Ein großes Starterfeld gleich zum Anfang eines neuen Sportjahres verzeichnet die Rallye. Worauf führen Sie dieses große Interesse zurück ?

Zum einen fühlten sich die Motorsportler in den vergangenen Jahren sehr wohl in Edenkoben und der Region. Immer wieder wird von den Teilnehmern, die aus allen Teilen Deutschlands und dem benachbarten Ausland kommen, der freundliche Menschenschlag gelobt. Zum anderen die äußerst anspruchsvollen Strecken im Pfälzerwald. Sie haben aus den 1980er-Jahren mehr als nur einen legendären Ruf durch die damalige Rallye Vorderpfalz. Diese Rallye ist für die Südpfalz schon ein Großereignis. Wie bewältigt ein Verein diese Herausforderung? Der MSC Ramberg ist zwar Veranstalter und wickelt auch sämtliche Schritte mit den Behörden und den Verbänden ab, kann aber eine Rallye dieses Ausmaßes nicht alleine stemmen. Wir sind, wie andere Veranstalter auch, auf die Unterstützung befreundeter Vereine und deren Mitglieder angewiesen. Die insgesamt 150 Helfer kommen aus der näheren Umgebung, aber auch aus Nordbaden und dem Elsass. Öffentliche Straßen und Wirtschaftswege müssen gesperrt werden. Wie geht der Veranstalter diese Sache an und gibt es das nötige Verständnis in der Bevölkerung? Wir arbeiten schon seit Jahren mit den Genehmigungsbehörden zusammen und wenn man sich als Veranstalter an Vorgaben hält, gibt es auch wenig Probleme. Mit den zuständigen Personen in der Kreisverwaltung sowie in der Stadt- und Verbandsgemeindeverwaltung Edenkoben und mit den Ortsbürgermeistern ist sehr angenehm zu arbeiten. Das Verständnis bei Straßensperrungen ist bei der Bevölkerung groß. Es gibt immer mal wieder den einen oder anderen Mitbürger, der sich gestört fühlt. Es gibt allerdings keine Veranstaltung gleich welcher Art, die hundertprozentig akzeptiert wird. (llw)

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