drei fragen Heiko Magin: „Hätte jedem anderen abgesagt“

Heiko Magin
Heiko Magin

Heiko Magin (53), Teammanager beim Fußball-Oberligisten TuS Mechtersheim, wird im Sommer zum dritten Mal Trainer des SV Erlenbach.

Herr Magin, wie kommt’s?
Nachdem Dominik Jäger abgesagt hatte, hat mich Erlenbachs neuer Sportlicher Leiter Markus Wien zu einem Gespräch eingeladen. Wir haben schnell gemerkt, dass wir auf einer Wellenlänge liegen und es passt. Der Kontakt zum Verein ist nie abgerissen. Mit Frank Wenner arbeite ich seit vielen Jahren zusammen beim Gesundheitsamt Germersheim. Er und der damalige Sportvorstand Albrecht haben mich damals verpflichtet, da sind Freundschaften entstanden. Zudem war mein Sohn Patrick Pfaff mehrere Jahre Spielertrainer beim SVE, so war ich in der Vergangenheit immer gut informiert. Ich mache das auch nur für Erlenbach, hätte jedem anderen Verein abgesagt.

Wie meistern Sie die Doppelbelastung?
Nach der Einigung mit Erlenbach habe ich das Gespräch in Mechtersheim mit Trainer Ralf Gimmy, Sportdirektor Dieter Demmerle und dem Sportlichen Leiter Orhan Lokurlu gesucht. Sie wollten unbedingt, dass ich weitermache. Wir haben dann eine Lösung gefunden, die für alle Seiten tragbar ist. Montags bin ich immer an der Kirschenallee, dienstags und donnerstags trainieren wir in Erlenbach. Die Partien in der Oberliga sind ja meistens samstags, während der SVE fast ausschließlich sonntags spielt. Bei meiner früheren Trainertätigkeit in Erlenbach war ich auch zeitgleich Teammanager beim SC Hauenstein. Das hat damals bestens funktioniert.

Verpflichten Sie neue Spieler?
Grundsätzlich hat der Kader eine gute Qualität. Doch vielleicht verlassen neben Christian Simon noch andere Spieler den Verein. Da muss ich mir erst noch ein Bild machen. Doch wir wollen uns schon punktuell auf drei bis vier Positionen verstärken, auch um den Kader etwas breiter aufzustellen. Ich habe da schon konkrete Vorstellungen.

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