Interview RHEINPFALZ Plus Artikel Handballer Joshua Albert und der schwere Stand der Südpfalz-Tiger

Joshua Albert
Joshua Albert

Nach der 17:21-Niederlage in Offenbach sind die Südpfalz-Tiger in der Handball-Regionalliga RPS auf den vorletzten Tabellenplatz zurückgefallen. Am Samstag um 20 Uhr treten sie beim Tabellenneunten SF Budenheim an. Rückraumspieler Joshua Albert ordnet die Situation ein.

Joshua, wie erholt man sich von einer Derbyniederlage?
Das hakt man natürlich nicht so ab wie gegen andere Gegner. Zumindest ist das bei mir so. Das dauert dann ein paar Tage länger und man ärgert sich noch ein bisschen mehr. Ab dem Dienstagstraining sollte es aber hintenanstehen, da am Wochenende ja das nächste Spiel kommt.

Wie ist die Stimmung?
Die Stimmung innerhalb der Mannschaft ist gut, aber jeder weiß, dass wir gerade Vorletzter sind. Und damit sind ich und der Rest der Mannschaft nicht zufrieden.

Welches Fazit lässt sich nach dem ersten Saisondrittel ziehen?
Außer gegen Vallendar haben wir die Spiele lange offengehalten und erst Mitte der zweiten Halbzeit verloren. Das ist aus meiner Sicht der Knackpunkt, warum wir weniger Punkte haben als wir haben könnten. Die zwei Punkte gegen Saarlouis, mit denen wir noch im Soll wären, fehlen.

Wie läuft das Training?
Wir haben eine richtig starke Trainingsbeteiligung, sind mindestens 13, 14 Leute. Letztes Jahr hatten wir viele Verletzungen, wodurch das Training gelitten hat. Bislang sind wir aber zum Glück von Verletzungen verschont geblieben. Da ist natürlich ein ganz anderes Training machbar. Unsere Abwehr steht gut, auch weil wir personell variabler als letzte Saison sind. Die Abgänge von André Hilsendegen und Elias Horn auf der rechten Angriffsseite spürt man.

Welche Ziele hat die Mannschaft für die restlichen Vorrundenspiele?
Zunächst einmal fahren wir nach Budenheim, um zu gewinnen. Dafür muss aber vieles klappen, vor allem die Wurfquote aus dem Feld und bei Siebenmetern. Generell müssen wir im Angriff effektiver werden. Wir spielen Chancen heraus, machen aber die Tore nicht. Das ist irgendwann auch eine Mentalitätsfrage, mit welcher Überzeugung ich auf das Tor werfe. Auch wenn man ein Ball verwirft, muss man weiter mit Überzeugung auf das Tor gehen. Sonst wirft man eben nur 17 Tore wie gegen Offenbach.

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