Lokalsport Südpfalz Handball: Wie früher im Freien? Präsident setzt Fragezeichen
„Falls es ab 9./10. Januar zu einer Saisonfortsetzung kommen sollte, wären in der Pfalzliga Männer und der Verbandsliga Männer insgesamt 19 Spieltage möglich, ohne Spieltage nachzuholen“, schreibt er im Mitteilungsblatt des Verbandes. „In den anderen pfälzischen Spielklassen wären es 15 Spieltage. Das wären genügend Spieltage, um zumindest mit Hilfe der vom Frühjahr bekannten Quotientenregelung eine aussagekräftige Rangliste mit Auf- und Absteigern zu erhalten.“ Das negative Szenario sei ein Abbruch oder Verzicht auf die Spielrunde 2020/21. Das sei der Fall, wenn es bis Mitte März keine Freigabe für den Amateursport gebe.
„Aus meiner Sicht sind bis dahin viele Vereine, aber auch unser Verband, nicht überlebensfähig ohne Unterstützung des Landes Rheinland-Pfalz“, so Meyhöfer. Bislang hätten weder Vereine noch Verband finanzielle Hilfe erfahren oder gar die Kriterien für Hilfeleistung erfüllen können. Zum Jahresende sei mit verstärkten Vereinsaustritten zu rechnen. Meyhöfer: „Man muss dann ernsthaft überlegen, ob der Handball über Frühjahr und Sommer wie früher ins Freie geht und Kleinfeld-Spielrunden, Beachhandball oder gar wieder Großfeldhandball anbietet, da im Freien die Hygieneanforderungen geringere Kosten erwarten lassen und die kostenintensive Hallenreinigung wegfallen könnte.“ Die nächsten Wochen würden zeigen, ob der Handball überlebensfähig sei.