Lokalsport Südpfalz
Handball: Verlieren verboten – HSG Landau/Landgegen TSG Friesenheim II
Gut, dass die HSG an Wurf- und Sprungkraft gewonnen hat. Elliot Igbinedion ist wieder da. Acht Tore erzielte Igbinedion in seinem ersten Spiel in Rodalben, zehn in seinem zweiten im Pfalzpokal gegen den Oberligisten HSG Eckbachtal, und nun? „Der Druck ist hoch, das hat man in Rodalben gesehen“, sagt Held, der mitbekommen hatte, dass Igbinedion wieder in Landau ist. In Rodalben verlor sein Team mit 30:34. Im Pokal war die Niederlage noch knapper. Fünf Spiele hat die HSG auf Rang 11 noch vor sich. Wie Klettern geht, zeigt der nächste Gegner: Seit sechs Runden ist Friesenheim ungeschlagen, holte neun Punkte.
„In zehn Minuten war das geklärt“
Held hat mitbekommen, dass Elliot Igbinedion (27) wieder in Landau ist. „Du weißt ja, wo die Halle steht“, hat er mal zu ihm, der in der Jugend in Albersweiler mit Lukas Gerstle zusammengespielt hatte, der vor ein paar Jahren die Pfalz aus beruflichen Gründen verlassen hatte, gesagt. Vor vier Wochen schaute sich Igbinedion das Heimspiel gegen Oggersheim (32:29) an, tags drauf rief Held ihn an: „In zehn Minuten war das geklärt.“
Igbinedion kam ins Training. Und Held hatte den Eindruck, als ob dieser nie weg gewesen wäre. Als kenne Igbinedion Gerstles Laufwege auswendig. Auch das Spiel mit dem neuen Mittelmann Alexander Güllicher habe funktioniert.
Löwen „im Moment im Kader“
Fehlt noch, dass es auch mit Heinrich Löwen harmoniert, der seit 19. Januar kein Spiel mehr bestritt. „Im Moment ist er im Kader“, sagte Held. Aber bei Löwen, der oft verletzt ist, wisse man nie genau. Alexander Weber fällt aus, er hat sich einen Finger gebrochen. Christoph Pfaffmann ist erkältet.
Held will den Kader zusammenhalten, auch im Falle des Abstiegs in die Verbandsliga. Er gibt sich kämpferisch: So lange es rechnerisch möglich sei, sei verlieren verboten.