Lokalsport Südpfalz Handball: OBK baut Serie bei glückloser HSG Landau/Land aus
Mit 28:25 setzt sich die SG Ottersheim/ Bellheim/Kuhardt/Zeiskam bei der HSG Landau/Land durch und gewinnt in der Handball-Pfalzliga zum vierten Mal in Folge. „Absolut glücklich“, sagt OBK-Trainer Christian Job. Die Gastgeber können zum sechsten Mal nicht gewinnen.
„Ein komisches Spiel, auch für mich als Trainer.“ Job fragte sich, was er machen könne, wie er die Abwehr umstellen könne. Er war nicht zufrieden: 15 Gegentore in der ersten Hälfte, zu viele. Seine Mannschaft hatte schon besser gespielt in der Runde. „Wenn es darauf ankommt, machen wir den Sack nicht zu“, brodelte es im Landauer Trainer Joachim Held. Nach dem 5:5 ging seine Mannschaft mit 9:5 in Führung (17.), warf Nils Zimmermann das 10:6. Mal ein anderer Schütze. Heinrich Löwen und Lukas Gerstle, die Rückraumschützen, kamen zusammen auf 20 Tore.
Landau/Land hat’s eigentlich im Griff
„Eigentlich haben wir den Gegner im Griff gehabt und sind eingebrochen. Warum? Konditionelle Gründe hat das nicht, ich kann es nicht sagen“, sagte Held, dessen Mannschaft nach dem 12:11 (25.) wieder vorlegte: 15:12 (30.), nach der Halbzeit 16:12, drittes Löwen-Tor in Folge, 17:13 durch Tobias Schnabel (34.). Weiter wegziehen konnte Landau/Land in Albersweiler nicht. „Dann geht es wieder von vorne los“, so Held zum 19:19 durch André Hilsendegen (42.). Danach konnte die HSG sich nicht mehr lösen, quittierte das 20:21. Noch dreimal ging Landau/Land knapp in Führung, dann passierte es: 24:24 durch Patrik Sefrin mit Siebenmeter für OBK, das in Unterzahl das nächste Tor warf. Die Entscheidung kündigte sich nach dem 25:26 durch Jan Hellmann an: Zeitstrafe für Löwen, der etwas zum Schiedsrichter sagt und deshalb in der 56. Minute gar für vier Minuten auf die Bank muss. Hellmann warf das 25:27 und – bei doppelter OBK-Überzahl – das 25:28. Vorbei.
Job: Ergebnis noch das Beste
„Das Beste für uns war das Ergebnis, wir haben gesehen, dass noch einiges an Arbeit da ist“, sagte Job. „Wir brauchen mal ein Erfolgserlebnis“, sagte Held. Das Spiel bei der TSG Friesenheim II am Samstag sei ein „Muss-Spiel“, nachdem die HSG Dudenhofen/Schifferstadt gewonnen habe. Mit 29:28 setzte Dudenhofen sich gegen den TV Wörth durch, der nach 22:23 mit 23:28 in Rückstand geriet (57.) und 20 Sekunden vor Schluss ausglich (Johannes Neumann mit Siebenmeter). Kai Zimmermann ließ die Gastgeber jubeln. Wörth spielt am Sonntag gegen Hochdorf II, OBK, auf Rang drei, erwartet die TS Rodalben. thc